"Die Kunst ist die Vermittlerin des Unaussprechlichen." Goethe

 

Wenn es darum geht, sich einmal etwas anders ausdrücken zu dürfen, dann darf man dies im Kunstunterricht. Kenntnisse über die Farblehre spielen dabei eine große Rolle. Mit welchem Farbkontrast man welche Wirkung im Bild zum Beispiel erzielt, lernen die Kinder in der 5. und 6. Klasse. Dass der bewusste Einsatz grafischer Strukturen zudem das räumliche Empfinden verstärken kann, erfahren die Schülerinnen und Schüler in der 7. Klasse. Die Grundlagen, auf einer zweidimensionalen Fläche einen dreidimensionalen Raum suggerieren zu können, sind damit gelegt. Das Erlernen des perspektivischen zeichnens in der Klassenstufe 8 perfektioniert diese Fähigkeit. Kreativität mit räulicher Darstellung zu verknüpfen ist inhaltlicher Schwerpunkt im Rahmen eines Würfelprojektes. Dabei kommt das Handwerkliche, wie in den Klassenstufen 5 bis 6 das Schneiden und Kleben, nicht zu kurz. Es wird gesägt, gebohrt und gebogen. Räumliches Darstellen vermittelt immer den Eindruck einer gewissen Realität. Wie sich die Wahrnehmung der Realität in der Kunstgeschichte verändert hat, das lernen nicht nur die Schülerinnen und Schüler der klassenstufe 5-8 durch das Kennenlernen einzelner Künstler, sondern auch die 9- bis 12-Klässler. In diesen Jahrgängen wird Kunstgeschichte vermittelt, aber selbstverständlich immer in Begleitung praktischer Inhalte. Die Grafiken Tisa von der Schulenburgs werden untersucht und mit ihnen in Klasse 9 der Weg in die Abstraktion erprobt. Das Wissen um die alte und moderne Kunst fügt sich immer mehr zusammen, wobei die Symbiose von künstlerischer Technik und inhaltlicher Auffassung sich zu einem Bild in den Köpfen der in Klasse 12 reif gewordenen "Künstler" fügt.

 

Hier einige Beispiele:

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