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Der Wahlpflichtunterricht Deutsch in den 8. Klassen des regionalen Zweiges behandelt im laufenden Schuljahr u.a. das Thema "Theater". Die Schüler gestalteten dazu bisher Lernplakate, auf denen zu lesen und zu sehen ist, wie das Theater überhaupt entstand und spielten und spielen neben improvisierten Aufwärmübungen auch Schillers Balladen. Wie sieht es nun aus, wenn Schauspieler einen ganzen Roman auf der Bühne umsetzen? Um sich das einmal anzuschauen, ging es vor Kurzem für die beiden Klassen, Frau Kallies, Herrn Lübcke und Frau Dänzer-Fischer zur Bühnenfassung des Jugendromans "Tschick" ins E-Werk nach Schwerin.  Das Schicksal der beiden Hauptfiguren interessierte die Schüler und so folgten sie wie auch die Lehrer dem Geschehen gebannt und fasziniert: Maik, einem fünfzehnjährigen Außenseiter, stehen wieder langweilige Ferien bevor. Er hat keine Freunde in der Klasse und Probleme mit seinen Eltern. Da trifft er auf Tschick, der ebenfalls als „Russe‟ von seinen Mitschülern abgelehnt wird. Beide beschließen mit einem geklauten Auto einfach draufloszufahren. Unterwegs treffen sie vor allem auf nette Menschen, die ihnen helfen. Er werden Maiks schönste Ferien.

Viele Situationen, in denen sich die Helden befinden, regen zum Nachdenken an. Aber auch das Lachen kommt nicht zu kurz. In Maik und Tschick erkennen wir Jugendliche neben uns mit ihren Problemen, ihrer Sprache und ihren Gefühlen wieder. Beeindruckend war für viele Schüler auch, wie viel Text die Schauspieler auswendig konnten, und das Bühnenbild, dessen Mittelpunkt ein echtes Autowrack ist.

Einhellige Meinung: Super Vorstellung!

Text: A. Kallies

Dorf Mecklenburg/Hadsten 

Am Sonntag,  dem 10. April begaben sich 10 Schüler unserer Schule ins ca. 420 km entfernte Hadsten, denn in der dänischen Stadt sollte für 5 Tage das europäische Jugendparlament tagen. Nachdem wir am Sonntag gegen 17.30 Uhr ankamen, wurden wir von unseren Gastfamilien herzlich in Empfang genommen und erst einmal mit einem deftigen Abendessen versorgt. Hierbei lernten wir uns schon kennen und bemerkten, dass wir trotz verschiedener Sprachen und Länder sehr viele Gemeinsamkeiten haben, was zum Beispiel Lieblingsserien oder auch soziale Netzwerke betrifft.

Der Montag begann mit einer kleinen Vorstellungsrunde der anwesenden Lehrer und das Einteilen in die jeweiligen Arbeitsgruppen zum Thema ,,Das gute Leben“. Dann konnten sich auch die Gruppen im Rahmen einer von den dänischen Schülern geleiteten Führung durchs Favrskov Gymnasium untereinander kennenlernen. Hierbei wurden wieder einmal schnell Unterschiede und Gemeinsamkeiten deutlich. Zum einen ähnelt sich das Verhalten der Schüler im Unterricht, die Arbeitsweise allerdings ist stark unterschiedlich. Arbeiten die Schüler aus Russland und Deutschland noch mit Stift und Papier,  kennen die Dänen und Schweden nur ihre Laptops. Nach der Schulführung wurden wir wieder in verschiedene Gruppen eingeteilt, um die Gruppendynamik durch verschiedenste Aufgaben zu stärken und um ein Gemeinschaftsgefühl aufzubauen, dies gelang sehr gut, da man sich zwar körperlich und geistig betätigen musste, dabei aber sehr  viel Spaß hatte. Weiter ging es an diesem  Montag mit den Workshops und mit einer Chorprobe, in der wir das Lied ,,Freedom“  von George Michael erlernten, um dieses am Mittwoch vor der gesamten Schule zu präsentieren. Am Abend gab es dann in der Schule ein ,,Willkommens-Buffet“ zusammen mit den Gastschülern, außerdem besuchten einige von uns noch einen dänischen Pub.

Am Dienstag fuhren wir nach Aarhus zur Dokk1, einer neuartigen Bibliothek,  in der es nicht vorrangig um Bücher, sondern um den Menschen als Individuum geht. Auch hier erhielten wir eine Führung sowie Zeit zur Erarbeitung unserer Präsentationen. Nachdem wir unseren Schultag in Dokk1 um ca. 14 Uhr beendet hatten, verbrachten wir noch ein wenig Zeit in Aarhus und schlenderten durch die Einkaufsstraße.

Der Mittwoch begann erstmal recht unspektakulär, da wir eine Stunde lang an unseren Präsentationen arbeiteten. Doch ab 9.15 Uhr begann ein wenig die Aufregung, denn die zweite und auch letzte Chorprobe stand bevor, wir hatten jetzt nur noch 30 Minuten Zeit,  uns den Text sowie den Rhythmus sowie  die Melodie für die Instrumente fehlerfrei einzuprägen. Um ca. 10 Uhr war es dann soweit, wir präsentierten vor knapp  700 Schüler unser  ,,Können“, wie erfolgreich dies war, möchte ich nicht beurteilen, aber es hat auf jeden Fall Spaß gemacht! Nachdem wir weiter in den Workshop-Gruppen gearbeitet hatten, ging es gegen 12 Uhr zum Strand nach Moesgaard, wo wir ein Picknick  und danach eine Waldwanderung machten. Als wir am anderen Ende des Waldes ankamen, standen wir dann vor einem großen modernen Gebäudekomplex, dem Moesgaard Museum. Dieses besuchten wir anschließend.  Aufgeteilt in zwei Gruppen, erhielten wir zwei unterschiedliche Führungen, eine beschäftigte sich mit dem Tod und wie die verschiedensten Kulturen mit ihm umgehen und die andere mit dem Steinzeitalter, der Bronzezeit und den Wikingern. Am Nachmittag fuhren wir Schüler zurück nach Aarhus,  um dort mit unseren Gastschülern bowlen zu gehen. Anschließend besuchten wir ein italienisches Restaurant,  in dem  wir zu Abend aßen.

Dann war auch schon der Donnerstag gekommen, unser letzter Tag in Hadsten. Ihn begannen wir mit typisch dänischem Unterricht, zusammen mit unseren Gastschülern versuchten wir in Mathe und Sozialkunde unser Glück, doch trotz gleicher Themen war es ziemlich schwer,  am Stoff teilzuhaben, einfach, weil Sprache und Lernmethode dann doch zu unterschiedlich waren. Nach den zwei Unterrichtsstunden war dann Endspurt angesagt, was die Präsentationen anging, alle Gruppen nutzten die  letzten Minuten bis zur Mittagspause, denn sie war die Deadline. Um 12.15 Uhr zeigten alle Gruppen, außer die Journalistik-Gruppe, ihre Arbeiten…mit Erfolg, alle Präsentationen waren sehr gut gelungen! Am Abend gab es dann die große Abschiedsfeier in der Schule, wo dann auch die Wochendokumentation der Journalisten gezeigt wurde, sie verdeutlichte noch einmal,  wie viel Spaß wir alle zusammen hatten und was wir alles geschafft haben!

Am Freitag stand die Heimreise auf dem Plan, nach 7 Stunden Zugfahrt war man dann tatsächlich heilfroh, als das eigene Bett einen willkommen hieß…trotzdem vermisst man die anderen, aber ich bin mir sicher, dass der Kontakt bestehen bleibt.

der ganz besonderen Art  erlebten alle, die sich am Freitagabend noch einmal auf den Weg in die Schule gemacht hatten. Der Kurs Darstellendes Spiel der 9. und 10. Klassen zeigte den Zuschauern, was man in einer Mathestunde, in der es „nur“ einen Lernauftrag zu bearbeiten gab, alles so erleben konnte.


Aufgrund von allzu großer Langeweile fielen alle anwesenden Schüler in einen Tiefschlaf und wachten  „In Another World“    wieder auf. Man traf sich – mit ganz exotischen Namen und seltsamen Absichten – auf Blackwood Castle wieder, wo ein umtriebiger Lord eine höchst eigenartige Maschine entwickelt hatte, die dann tatsächlich ein paar Aliens herbeizauberte und die von einer Geheimdienstagentin ausspioniert werden sollte… Die ganze verworrene Geschichte hier nacherzählen zu wollen, wäre ein schwieriges Unterfangen, zumal es einige Unschlüssigkeiten im Handlungsverlauf gab. Aber das war gar nicht soooo wichtig. Viel bedeutender war das gute Zusammenspiel aller zwölf Mitwirkenden, die auch einige etwas langatmige Textstellen mit ihrem sympathischen Spiel gut überbrückten.

Der Beifall der zahlreich erschienenen Freunde, Eltern, Großeltern und Freunde unserer Schule hat gezeigt:

Es hat allen Spaß gemacht!

Ein Dankeschön allen Beteiligten für einen kurzweiligen Abend!!

    Pe.

Schach 2.0 – gespielt vom Musikensemblekurs der 11. Klassen des Gymnasiums der KGS Dorf Mecklenburg unter der Leitung von Undine Lange-Wolff

Schwarz oder weiß? Du musst dich entscheiden!

Im Land der Weißen regiert eine hartherzige Königin, deren Mann nichts zu sagen hat und deren Tochter kaufsüchtig und übergewichtig ist, da sie vier (!) Sahnetorten am Stück isst... Das Volk leidet Hunger und versucht im Land der Schwarzen Asyl zu bekommen. Die Schwarzen drohen mit Mauerbau und Krieg. Da hat die weiße Königin die „geniale“ Idee, das Problem diplomatisch zu lösen und die Königskinder beider Länder zu verheiraten. Das wollen weder der Prinz noch die Prinzessin und fliehen beide unabhängig voneinander. Zufällig lernen sie sich auf der Flucht kennen, werden aber gefasst und sollen wegen Hochverrats angeklagt werden.

Doch dann kommt alles ganz anders…

Am Freitag, dem 4. März 2016, lud der Musikensemblekurs der 11. Klassen der KGS  „Tisa von der Schulenburg“ zur Aufführung seiner Interpretation des Musicals „Schach 2.0“ frei nach Andreas Schmittberger in das Foyer Haus IV ein. Die Schülerinnen und Schüler spielten vor ausverkauftem Haus – wieder einmal zeigte sich, dass das Foyer, das nur für 100 Zuschauer zugelassen ist, viel zu klein ist. Familienangehörige, Freunde sowie Lehrer der Schule waren begeistert von ihrer Darbietung. Für jeden Geschmack wurde etwas geboten: Schauspiel, Livemusik, ältere Titel wie „Another Brick in the Wall“ von Pink Floyd und neuere wie „Mit Dir“ von Andreas Bourani wurden  als Untermalung der Handlung gekonnt dargeboten.

Der Gegenstand des Musicals ist aktueller denn je und hat dem Publikum eine künstlerische, jedoch nicht weniger nachdenkliche Sichtweise auf die Flüchtlingsthematik und Krieg aufgezeigt. Es zeigte sich wieder einmal, welche vielseitigen Talente in Schülern stecken! Frau  Undine Lange-Wolff, die jüngst zur Lehrerin des Jahres 2016 gewählt wurde und den Musikensemblekurs leitet, lobte nach der Darstellung die Leistung ihrer Schüler, die bereits während der Proben eine homogene Gruppe bildeten. Auch Herr Helmut Wehde und Mister Graham Hyatt trugen mit technischem Knowhow zum Gelingen des Abends bei. Das Publikum hatte Spaß und auch einige Momente des Nachdenkens und die Mitwirkenden können zu Recht stolz auf ihre Leistungen sein.

Text von : 

U. L.-W., C.B./D.P.

Zukunftsplanung 2.0 im Rahmen der Berufsorientierung an der KGS Dorf Mecklenburg

In der vergangenen Woche blieben die Klassenzimmer des gymnasialen Zweiges in Dorf Mecklenburg zum Teil leer. Statt zur Schule ging es für die neunten Klassen der KGS "Tisa von der Schulenburg" vier Tage lang nach Wismar und Schwerin, um zu erproben, in welchen Berufsfeldern sie später arbeiten möchten.

Wie betreut man Kinder ganz unterschiedlichen Entwicklungsstandes in einer Gruppe? Wie wird aus einem Stück Metall ein Flaschenöffner? Wie bearbeitet man eine Gerichtsakte? Grau ist alle Theorie. Nicht umsonst verlangen die aktuellen Unterrichtsratgeber nach mehr praktischer Lernerfahrung in den Schulen. In diesem Sinne lautete der Slogan der Orientierungswoche für die Dorf Mecklenburger Gymnasiasten: "Deine Zukunft ist das, was du dir selbst darunter vorstellen kannst".

Inzwischen wissen die Schülerinnen und Schüler, was sie in den Bereichen Erziehung- oder Rechtswissenschaften, Metall und Mechatronik, Medizin, Tourismus- und Eventmanagement oder Medien & Design erwartet.

Dazu öffneten ganz unterschiedliche Wismarer und Schweriner Unternehmen in Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum Wismar ihre Türen und boten den Schülern Einblicke in die Berufswelt.

Wohin es für die Schüler ging, wählten sie nach einer Potenzialanalyse an der Schule, die ihre jeweiligen Stärken aufzeigte.

Wer z.B. sozial und erziehungswissenschaftlich interessiert ist, arbeitete zwei Tage in der KITA "Sonnenschein" oder in der Diakonie mit. Die Hochschule Wismar lies die zukünftigen Rechtswissenschaftler im Hörsaal in die Fallakten schnuppern und auf die Medienbegeisterten wartete ein Trickfilmdreh im Filmbüro Wismar.

Wer nach den Einführungstagen in Theorie und Praxis noch nicht sagen kann, ob das ausprobierte Feld das passende ist oder etwas anderes kennenlernen möchte, hat im Juni nochmals Gelegenheit eine Arbeitswoche in den Unternehmen, z.B. im Hanse-Klinikum Wismar, mitzuerleben.

„Zum Schluss kann man sagen, dass wir viele neue Erfahrungen gesammelt haben und uns auf die Praktika freuen", resümierten die Schülerinnen und Schüler der 9I und 9II und schicken ein Dankeschön an alle Mitwirkenden des BZW, der Betriebsstätten und der Schule.

Die Schüler der 9I und 9II in Zusammenarbeit mit Frau Taugerbeck

Der Tag der offenen Tür an der Verbundenen Regionalen Schule und Gymnasium in Dorf Mecklenburg

„Erfolg braucht Vielfalt und hat viele Gesichter“- wie dieses Leitbild der Verbundenen Regionalen Schule und Gymnasium „ Tisa von der Schulenburg“  Dorf Mecklenburg gelebt wird, zeigte sich einmal mehr am vergangenen Samstag, als Schülerinnen und Schüler sowie das Kollegium der Schule Eltern und Interessierte einluden, ihre Schule zu besuchen.

Nach der Begrüßung durch die Schulleiterin, Frau Dr. Skodda, boten sich den Gästen unzählige Möglichkeiten, Einblicke in die gemeinsame Arbeit und das Miteinander vor Ort zu erhalten. Den Fünftklässlern der Bläserklasse zuzuhören, die nach einem knappen halben Jahr bereits als Orchester zusammenspielen, war nur ein Höhepunkt im Programm. Vielfältige Angebote luden zum Mitmachen und Aktivsein ein.So konnte zum Beispiel mathematisch geknobelt werden. Dabei ist hervorzuheben, dass es Manuel Drews aus der 12. Klasse gelang, die Rubik Uhr zu knacken. Ziel des Spiels ist es, die auf beiden Seiten befindlichen 3×3 Uhren alle auf die Uhrzeit 12 Uhr einzustellen. Das hatte seit 5 Jahren keiner mehr geschafft. Großen Andrang gab es auch bei den naturwissenschaftlichen Experimenten. Viele Besucher informierten sich über die England- Fahrt, die traditionell alle zwei Jahre durchgeführt wird und die sich so großer Beliebtheit erfreut, dass sich interessierte SchülerInnen bewerben müssen. Die Besucher konnten sich über das gesamte Fremdsprachenangebot informieren oder sich mit den auf der philosophischen Wäscheleine ausgehängten Thesen auseinandersetzen. Was immer es war, die Lehrkräfte gaben gerne Auskunft zu den von ihnen unterrichteten Fächern.

Schule ist aber mehr als nur der Blick auf die einzelnen Fächer. An diesem Tag wurde auch der Bereich Studienorientierung sowie das Projekt Schule ohne Rassismus vorgestellt und der Förderverein organisierte wieder einen Buchbasar. Wer wollte, konnte sich detailliert informieren über alle Bildungsmöglichkeiten und die speziellen Förderangebote der Schule. Verschiedene Wettbewerbe, wie z.B. Jugend debattiert, ermöglichen es den Schülern, ihre Begabungen einzubringen. Die Schülerinnen und Schüler der 11 I und 11 II kümmerten sich um das leibliche Wohl der Gäste im Schulklub und am Kuchenbuffet. Wer an diesem Tag durch die offenen Türen der Verbundenen Regionalen Schule und Gymnasium ging, konnte sehen- hier ist was los, diese Schule ist ein Lern- und Lebensort.

Allen, die diesen Tag mitgestaltet haben und allen, die gekommen sind, sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

Text und Foto: A.Eisenhardt

 

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