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Erstes Freiluftkonzert bei sommerlichen Temperaturen im Pfarrgarten Dorf Mecklenburg

Die Bläserklasse 6 hätte für ihr Abschlusskonzert in kaum einem schöneren Ambiente spielen können – wenn ihnen die hochsommerlichen Temperaturen auch eine Menge Disziplin und Schweißperlen abverlangten. „Das schafft nur die Musik!‟, sagte ihr Leiter Volkmar Tiede stolz, der die Familien und Lehrer der KGS Dorf Mecklenburg zum ersten und hoffentlich nicht letzten Freiluftkonzert der Bläser einlud. Weil der Altar der Kirche, in dem die Schüler ursprünglich spielen sollten, restauriert wird, bot Pastorin Frau Exner den Pfarrgarten als Ausweichmöglichkeit an. Die Besucher erwartete dort sommerliches Grün, Temperaturen um die 30 Grad und glücklicherweise ein Plätzchen im Schatten, um dem knapp einstündigen Programm zu lauschen.

Neben der Hymne der Yahama-Bläserklassen, School spirit, erklang u. a. auch Vivaldis Frühling, vor dessen Start Herr Tiede angesichts des Wetters scherzte, dass dieser im Gegensatz zum Sommer nicht nur einfacher zu spielen, sondern auch einfacher zu ertragen sei, stand er doch mit den Schülern in der prallen Sonne. Als Zuschauer konnte man nur staunen, wie professionell die Kinder dabei blieben und schon in Vorbereitung auf die kommenden Jahre anspruchsvolle Stücke wie Wallace & Gromit, das Forellenquintett und die jüngste Neuvorstellung Mamma Mia spielten. Trotz ganz anderer Akustik unter freiem Himmel lief das Programm super. Herr Tiede bedankte sich bei den Schülern für die vergangenen zwei Jahre und überreichte ihnen kurz vor Ende der Veranstaltung zusammen mit Frau Lange-Wolff die Bläser-Zertifikate. Viele haben sich dazu entschieden, weiterzumachen und treffen sich nicht erst in der 7. Klasse wieder, sondern schon zur Probe für die Einschulungsveranstaltung der zukünftigen Erstklässler in Dorf Mecklenburg. Ein großes Lob für soviel Engagement! Dieses gilt natürlich auch Herrn Tiede, der sich über einen großen Blumenstrauß und Selbstgebasteltes von seinen Schülern freute.

Vielen Dank für diesen schönen Abend allen, die daran beteiligt waren!

Tau.

„…und ihr seid als Team am Ende der vorerst letzten Etappe angelangt“. (R. Lübcke)

Als Klassenleiter der Abschlussklasse 10a ließ Herr Lübcke in der Zeugnisübergabe am Freitagabend (15.07.2016) die zum Teil sehr unterschiedlich verlaufenen Etappen bis hin zum Schulabschluss Revue passieren. Er erntete mit seinen Worten unter den zahlreich anwesenden Eltern, Lehrern und Gästen vielfach zustimmendes Kopfnicken. Und er vergaß in der Beschreibung der vergangenen sechs Schuljahre auch nicht die manchmal widrigen Umstände, denen sich Schüler, Eltern und Lehrer mit viel Kraft und Geduld stellen mussten. Zuvor gratulierte Frau Dr. Skodda als Schulleiterin allen Schülerinnen und Schülern zum erfolgreichen Schulabschluss.

Als Leistungsbeste des Abschlussjahrganges 2016 wurde Julia Dargel (Ø 1,9) ausgezeichnet. Die Ehrungen des Fördervereins Tisa-Schule für besonderes kulturelles Engagement erhielten in diesem Jahr Niklas Sauf und Jan Marne Hellmann für beständigen Einsatz und tolle Leistungen in den Bläserklassen und Schulorchestern.

Ein herzliches Dankeschön geht an das Schulorchester 9/10 unter der Leitung von Herrn Tiede sowie an Nora Michels (7b) und Lena Kornett (9b) für ihre Beiträge zur feierlichen Umrahmung der Zeugnisübergabe. Und wie es sich nach einer anstrengenden „Tour“ gehört, wurde anschließend in der Mehrzweckhalle Dorf Mecklenburg ordentlich gefeiert.

Wir wünschen allen Absolventen viel Erfolg für die nächsten Etappen!!!

D. Jürß

Ein Blick in die Vergangenheit

 

 

Unsere Verbundene Regionale Schule und Gymnasium „Tisa von der Schulenburg“ hat in diesem Sommer ein Zeitzeugenprojekt durchgeführt. Die Zehntklässler des Gymnasiums aus Dorf Mecklenburg hatten die Aufgabe, mehr über die Vergangenheit anderer Personen herauszufinden. Dies sollten wir mit der Oral-History-Methode durchführen. Oral-History ist eine Methode der Geschichtswissenschaft, die auf dem Sprechenlassen von Zeitzeugen basiert. Die Zeitzeugen sollen dabei möglichst wenig vom Historiker beeinflusst werden. Auf diese Art können Personen ihre Lebenswelt und Sichtweisen für die Nachwelt darstellen. Auch für uns war es eine interessante Erfahrung, mehr Einblicke in deren Erlebnisse zu erhalten. Denn auch Oma und Opa haben spannende Geschichten zu erzählen. Je zwei von uns Schülern besuchten einen Zeitzeugen zu Hause. Den Kontakt zu einigen „fremden“ Zeitzeugen hat Herr Dr. Berg von der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e.V. hergestellt. Wir fragten ein paar Schüler, wie sie das Zeitzeugengespräch empfunden haben. Laura Halle (16) und Lilly-Charlott Haden (16) hatten jeweils unterschiedliche Gesprächspartner. Laura: „Ich fand das Interview mit unserem Zeitzeugen sehr aufschlussreich, einige Dinge waren mir aber noch nicht bekannt. Dass das Leben in der DDR so extrem kontrolliert wurde, hätte ich nicht gedacht. Die Details der Überwachung haben mich ziemlich schockiert.“
Lilly, die ihre 71-jährige Oma befragte, äußerte sich so über das Gespräch: „Meine Oma erzählte mir viel über die DDR und die teilweise missglückten Fluchtversuche. Alles war sehr interessant. Es war mal etwas ganz anderes, die Geschichten nicht in Geschichtsbüchern zu lesen. Durch die Erzählung meiner Oma konnte ich mir sicher sein, das all das wirklich passiert ist. Wenn man diese Details von jemandem erfährt, der einem nahe steht, ist es doch was ganz anderes als allgemein gehaltene Berichte in einem Geschichtsbuch zu lesen.
Auch eine Sportlehrerein unserer Schule, Frau Rohde, wurde von Nicolas Tschubel (17) und Philipp Kamlah (17) zum Thema interviewt. Sie war auch schon früher sportlich sehr engagiert und eine stolze FDJ`lerin.
Mit einem abschließenden Grillfest mit Kaffee und Kuchen, zu dem wir auch unsere Zeitzeugen einluden, haben wir uns für deren Mühe bedankt. Insgesamt war das Projekt sehr erfolgreich und für uns eine bereichernde Erfahrung.

Carolin Ewert und Neele Golein

 

Lilly-Charlott Haden mit ihrer Oma Christa Haden (in Büschow, Kreis Sternberg geboren) und Lucas Kaphengst mit seiner Oma Ingrid Techentin (geboren in Sulibórz (Groß Silber), Pommern, damals deutsche Ostgebiete, heute Polen.
Sie führten gemeinsam das Zeitzeugengespräch durch und entdeckten dabei viele Gemeinsamkeiten.

Fotos: D. Radtke

Unter dem Motto

„Weisheit ist nicht das Ergebnis der Schulbildung, sondern des lebenslangen Versuchs, sie zu erwerben.“ (Albert Einstein) gingen die Schüler der Klassen 12 I und 12 II unserer Schule in das diesjährige Abitur. Sie mochten sehr gut oder etwas weniger gut vorbereitet sein, etwas hatten sie jedoch gemeinsam: hohe Anstrengungsbereitschaft und den Willen, das bestmögliche Ergebnis zu erreichen.

Seit drei Jahren gibt es in den Prüfungen der Fächer Mathematik, Deutsch und Englisch länderübergreifende Aufgaben, die besonders anspruchsvoll sind.

Dass unsere Schüler durchaus imstande sind, bundesweit mitzuhalten, zeigen die Prüfungsergebnisse auch in diesem Jahr.

Die 45 Absolventen dieses Abiturjahrgangs erreichten einen ∅ von 2,20. (Das ist ziemlich gut!)

Mit einer „EINS“ vor dem Komma schlossen 16 Schüler ihre Prüfungen ab. Über die Hälfte der erreichten Noten in den Prüfungen waren Zweien oder Einsen, d.h., 10, 11, 12, 13, 14 oder sogar 15 Punkte!

Die besten Absolventen im Abiturjahrgang 2016 sind Claudia Seemann (∅1,0), Charlotte Levin (∅1,1) und Joachim Berg (∅1,1).

Große Anerkennung diesen Dreien für ihre tolle Leistung!

Die feierliche Zeugnisübergabe fand am vergangenen Sonnabend in der Wismarer Markthalle statt. Mit den besten Wünschen für die Zukunft verabschiedeten sich die Schulleiterin Frau Dr. Skodda sowie die Tutoren Frau Radtke und Herr Virtel von den Absolventen – nicht, ohne ein kurzes Resümee über die Schulzeit gezogen zu haben und diesen oder jenen guten Rat mit auf den Weg zu geben.

Schule wäre eine verblüffend einfache Sache, meinte Herr Virtel, es gäbe sie bereits seit 4000 Jahren und immer noch wäre es ihre gesellschaftliche Aufgabe, „lebenstaugliche Menschen“ heranzubilden. Ob dieses Ziel erreicht wäre? Unbedingt, so Herr Virtel. Frau Radtke ermunterte alle Absolventen, dass es jetzt an der Zeit wäre, wie eine Schildkröte den Kopf aus dem Panzer zu strecken – nur so komme sie vorwärts. Und das gelte auch für die künftigen Auszubildenden und Studenten. Frau Dr. Skodda meinte, dass auch „glückliche Fügungen“ im Leben dazu gehören würden, um erfolgreich zu sein.

In diesem Sinne wünschen wir allen unseren Schulabgängern für ihr weiteres Leben alles Gute und besonders viele „glückliche Fügungen“! (Pe.)

 

Gute Laune, ein wenig Anspannung, Sorge um das leibliche Wohl, Spendendosen für die Abikasse – und natürlich jede Menge toller Musik: dies erwartete alle Eltern, Verwandten, Freunde und Lehrer, die am Mittwochabend den Weg in die Mehrzweckhalle gefunden hatten, um dem letzten Konzert des Schulorchesters der Klassenstufe 9/10 zu lauschen.

Um Punkt 19 Uhr begann das Programm, das mit seinen Titeln sechs Jahre schulische Bläserausbildung Revue passieren ließ. So hörte man neben „Wallace & Gromit“ (einem Titel aus den ersten beiden Orchesterjahren) viele weitere gut bekannte Songs wie „School Spirit“, „Shalom“, „Das Phantom der Oper“ oder Adeles „Rolling in the Deep“.

Zwischen den Titeln wurden kleinere Anekdoten zum Besten gegeben; so erinnerte Herr Tiede daran, wie die Schüler mit „da sind ja kaum noch Noten drin“ auf den Titel „Piraten der Karibik“ reagierten. Dies zeigt, welche Fortschritte sie in den vergangenen Jahren gemacht haben.

Doch es war ebenfalls die Stunde, Danke zu sagen – Danke den Eltern, die die Schüler durch die lange Zeit der musikalischen Ausbildung begleitet haben; aber auch die Schüler bedankten sich bei ihren Musik- und Registerlehrern für die tolle Zeit, die sie in den vergangenen sechs Jahren miteinander verbracht hatten. Speziell die 10. Klasse hatte sich etwas Besonderes ausgedacht: Eine Torte mit den Gesichtern der beiden Orchesterleiter und unterschriebene Bläserklassen-T-Shirts als Erinnerung waren dabei nur der Auftakt. Als Überraschung für Herrn Tiede wurde Lady Gagas „Pokerface“ gespielt.

Bevor die letzten Stücke zum Besten gegeben wurden, übergaben Frau Lange-Wolff und Herr Tiede den Zehntklässlern die Zertifikate für die abgeschlossene Bläserausbildung. Mit Lob wurde dabei von Seiten der Lehrer nicht gespart. Für solch gut ausgebildete junge Bläser stünden überall Tür und Tor offen, wenn sie in Zukunft weiter Musik machen wollten.

Nach einer guten Stunde und zwei Zugaben war dieses sehr abwechslungsreiche Programm aus besinnlichen wie auch schnellen, kraftvollen und mitreißenden Titeln beendet. „Gänsehaut-Feeling“; tolle Leistung.

Sei.

...oder:

Zweite Runde Orchesteraustausch beendet

Ereignisreiche Tage erlebten unsere Bläser des Schulorchesters 7/8.

Am vergangenen Mittwoch waren sie nach Wulfen (NRW) aufgebrochen, um dem dortigen Orchester Jahrgang 8 einen Gegenbesuch abzustatten. Bei selbst gebackener Pizza wurde Wiedersehen gefeiert oder neue Bekanntschaften entstanden, anschließend wurden unsere 33 Schüler auf die Gastfamilien verteilt. Am nächsten Morgen gab es eine Führung durch das Städtchen, das auf dem Reißbrett entstanden ist und extra für Bergarbeiter gebaut wurde – da der Steinkohlebergbau in den 70iger Jahren jedoch völlig zusammenbrach, ist aus der geplanten 60 000 Einwohnermetropole nur ein Städtchen mit 10 000 Einwohnern geworden. Es war schon interessant zu sehen, in welchen modern und auffällig mediterran gestalteten Häusern die Wulfener leben.

Leider gab es einen Schreckensmoment, als wir zu unserem Bus zurück kamen und sehen mussten, dass eine Außenscheibe kaputt war. Offensichtlich war bei Rasenmäharbeiten ein Stein in die Scheibe geschleudert worden. Wir waren schon darauf gefasst, dass aus unserem Besuch im Gasometer in Oberhausen nichts werden würde, als sich echte Hilfsbereitschaft zeigte: Die Schule rief ein ortsansässiges Busunternehmen an, das sich bereit erklärte, uns ins 60 km entfernte Oberhausen zu bringen und auch wieder abzuholen. Der Wechsel der Scheibe wurde ebenfalls sofort organisiert und am nächsten Tag durchgeführt. Ein großes Dankeschön geht an das Busunternehmen Kremerskothen in Dorsten.

Das Gasometer in Oberhausen erwies sich als ein höchst interessanter Ort – wir lernten etwas über die Geschichte der Stahlproduktion und konnten deutlich die Veränderungen in der Landschaft vor und nach dem Zusammenbruch der Steinkohleförderung sehen, stiegen auf das Dach des 117 Meter hohen Gebäudes (sieht aus wie ein Zylinder… Fotos!) und konnten anschließend im Inneren eine von 24 Beamern projizierte Erde bewundern – die sich völlig naturgetreu über uns drehte. In den beiden unteren Ebenen sahen wir dann noch eine Fotoausstellung über Naturwunder – Phänomene in den herrlichsten Farben entweder im Foto oder im Film festgehalten.

Natürlich gab es auch wieder gemeinsame Proben beider Orchester, denn am Freitagabend sollte ein Konzert im Forum der Wulfener Gesamtschule stattfinden. Und wenn ich Forum sage, dann handelt es sich um eine Halle mit Bühnen und Podesten nur unwesentlich kleiner als das Theater in Wismar.

Am Freitagvormittag fand ein ganz besonderes Ereignis an der Wulfener Schule statt: Ihr Schulleiter  Johannes Kratz wurde nach 20jähriger Dienstzeit von seinen mehr als tausend Schülern karnevalistisch verabschiedet – und wir in unseren roten Schulorchester-T-Shirts mittendrin.

Am Abend fand dann das gemeinsame Konzert des Wulfener und unser Orchester statt. Das Forum war gut besucht, viele Eltern und Freunde waren erschienen. Wurde vorher noch ein wenig herumgealbert und die letzte Probe auch nicht so ganz ernst genommen, so saßen jetzt alle jungen Musiker voll konzentriert auf ihren Plätzen und zeigten, was sie können. Es wurde absolut professionell gespielt, was von allen Anwesenden mit viel Beifall und einem anschließenden selbst gestalteten Büfett honoriert wurde.

Wir Mecklenburger bedankten uns für die herzliche Aufnahme, die tolle Organisation und Bewirtung mit Gastgeschenken aus der Sektkellerei Wismar und mit kleinen, liebevoll ausgesuchten Gastgeschenken.

Fazit: Es wurden viele Freundschaften geschlossen, das Versprechen, sich im Sommer an der Ostsee wiederzusehen und die Erkenntnis, dass Musik verbindet, wurde erneut bekräftigt.  (Pe.)

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