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Wer meint, Blasmusik sei verstaubt und langweilig, der hätte sich am Sonntagnachmittag beim Frühjahrskonzert der Bläserklassen und des Schulorchesters der KGS Dorf Mecklenburg vom Gegenteil überzeugen sollen!

Etwas mehr als anderthalb Stunden spielten die Schüler der 5. bis 10. Klassen unter der Leitung von Frau Lange-Wolff und Herrn Tiede Stücke aus dem Bereich der Klassik, des Musicals und der modernen Film- und Popmusik – und das in mittlerweile neunjähriger Tradition.

Eltern, Großeltern, Geschwister, Lehrer und die Bürgermeister der Gemeinden Dorf Mecklenburg und Bobitz wippten und klatschten in der gut gefüllten Halle u.a. zum Kanon "Frere Jacques" und zum "Hard Rock Blues" der 5. Klassen, die erst seit 9 Monaten miteinander und dafür großartig spielten. Die Sechstklässler, erstmals mit Piccoloflöte im Ensemble,  begeisterten mit der Hymne "School Spirit", Vivaldis "Frühling" und der Filmmusik "Pirates of the Caribbean".

In der Sekundarstufe I ging es dann musikalisch vor allem in die Welt des Films und der Charts: Lady Gagas "Just dance", Adeles "Rolling in the deep", die Titelmusik zur amerikanischen Serie "Two and a half man" und zur Star-Wars-Saga: Alles funktionierte (selbst ohne Generalprobe für die Ältesten) super.

Der stellvertretende Schulleiter Herr Meißner resümierte in seiner persönlichen „Oscar-Verleihung‟, dass die „hervorragenden‟ Auftritte der Schüler „unter die Haut gingen‟ – und der anhaltende Applaus der Gäste gab ihm absolut recht, nachdem alle Bläser noch einmal gemeinsam das Fluch-der-Karibik-Thema und natürlich das Mecklenburger Heimatlied spielten.

Danke für diesen schönen Sonntagnachmittag! Das ein oder andere Gramm, das Dank des leckeren Kuchenbuffets der 5. und 6. Klassen mit nach Hause gegangen sein mag, wird dann spätestens am 13.07. beim großen Abschlusskonzert der Neun- und Zehntklässler weggewippt und vielleicht auch -getanzt. :-)  (A.Tau.)

Wie fühlt sich ein Flüchtling, wenn er in einem fremden Land ankommt, die Sprache nicht versteht, sich mit den Behörden nicht verständigen kann?

Dies konnten die Schüler der Klassen 9I und 9II am 8. Juni selbst herausfinden, denn zusammen mit ihren Klassenlehrern und den Schulsozialarbeiterinnen hatten sie sich am Mittwochmorgen zur Insel Kaninchenwerder begeben, auf der zum sechsten Mal das Projekt „Flüchtling für einen Tag“ durchgeführt wurde.

Gleich zu Beginn wurden sie von Beamten der „Republik Kaninchenwerder“ in ihnen fremden Sprachen in Empfang genommen, registriert und in verschiedene Gruppen eingeteilt. Wie im wirklichen Leben erfuhren sie dann am eigenen Leibe, wie es ist, wenn man nicht sofort wohlwollend aufgenommen wird, sondern erst einmal die Abschiebehaft erleben muss oder ständig von einer Behörde zur anderen geschickt wird.

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Durch das Projekt war es möglich, einen kleinen Einblick in das Leben eines Flüchtlings zu bekommen. Die Schüler erstaunte es, wie viele und welche Dokumente benötigt werden, um ein Bleiberecht in Deutschland zu erreichen. Sie fanden es sehr kompliziert, den vorgegebenen Zeitplan einzuhalten (denn die Aufenthaltsgenehmigung lief immer schneller ab, als man die Gelegenheit hatte, die nötigen Stationen abzulaufen) und die gesamte Zeit in der ihnen zugewiesenen Rolle zu bleiben. Positiv wurde bewertet, dass auch Flüchtlinge als „Polizisten“ eingesetzt wurden und ihre eigenen Erlebnisse, die sie im Laufe ihres Aufenthalts mit den Behörden sammeln konnten, in den Umgang mit den Schülern einfließen ließen. Die Neutralität der „Beamten“ zum Beispiel beim „Netzwerk Arbeit für Flüchtlinge“ fiel den Schülern auch sehr positiv auf. Viele waren gegen Ende des Spiels aufgrund des ständigen Hin und Her frustriert.

Doch als Fazit lässt sich sagen, dass dieser Tag den meisten Schülern bewusst gemacht hat, was für Anstrengungen ein Flüchtling allein durchstehen muss und wie viel Durchsetzungsvermögen nötig ist, um endlich das Ziel – das Asyl, die Duldung oder eine längere Aufenthaltsgenehmigung – zu erreichen.

(Text: Sei; Zuarbeit von: Jette Müller, Tim Warning, Finja Radtke, Tim Gode,         Miko Papsch)

Am vergangenen Freitag fand bei schönstem Wetter das alljährliche Sportfest der 5. bis 11. Klassen unserer Schule statt.

In diesem Jahr ging es für die Klassen 5-7 nach dem traditionellen Dreikampf Weitsprung, 60-Meter-Lauf und Weitwurf vom Stadion zum Burgwall. Dort absolvierten die Schüler den diesjährigen Sponsorenlauf und drehten dabei fleißig Runde um Runde,  u.a. für das anstehende Jubiläum "10 Jahre KGS Dorf Mecklenburg". Eltern, Großeltern, Firmen – viele erklärten sich bereit, die Laufleistungen der Schüler mit kleineren und größeren Beträgen zu belohnen und damit u.a. ein tolles Schulfest am 9. September 2016 auf die Beine zu stellen. Wofür der Förderverein die erlaufenen Beträge außerdem verwendet, darüber wird natürlich auf der Schulhomepage berichtet.

Die Klassen 8, 9, 10  kämpften beim 100-Meter-Lauf, Weitsprung und Kugelstoßen um die besten Plätze und absolvierten den Sponsorenlauf (dabei auch die 11. Klassen, die vorher als „Kampfrichter“  fungiert hatten) anschließend im Stadion. Mitschüler und Lehrer versorgten die Teilnehmer dabei vom Rand aus mit Wasserflaschen, die die Schulleitung kostenfrei zur Verfügung gestellt hatte.

Ein großes Dankeschön an alle Organisatoren, Sponsoren, Helfer und den Wettergott! Ein dickes Kompliment an die ehrgeizigen Läuferinnen und Läufer, die ordentlich Kilometer für die Schule gemacht haben!  (Tau.)

Liebe Schülerinnen und Schüler,

Liebe Eltern und Großeltern,

Liebes Kollegium, liebe Freunde der Tisa-Schule,

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger in Dorf Mecklenburg und Umgebung!

Unsere Schule feiert Geburtstag – 10 Jahre KGS Dorf Mecklenburg – und wir wollen dazu gratulieren!

Anlässlich dieses Schulgeburtstages möchte der Förderverein Tisa-Schule e.V. mit der Schülerschaft der KGS wieder einen Sponsorenlauf veranstalten, dessen Erlös vielfältigen Projekten der Schule zugute kommen soll.

Damit das Geburtstagsgeschenk rechtzeitig zu den Feierlichkeiten im September überrreicht werden kann, wollen wir in den kommenden Wochen unseren Sponsorenlauf durchführen.

Wir würden uns freuen, wenn viele Menschen das Engagement unserer Schülerschaft unterstützen, indem sie sich bereit erklären, bei diesem Ereignis Sponsor zu sein! Füllen Sie daher bitte den beigefügten Sponsorenvertrag aus und reichen ihn über den betreffenden Schüler /die betreffende Schülerin an die Schule zurück. Nach Durchführung des Sponsorenlaufs werden wir Sie informieren, welchen Betrag die von Ihnen gesponserten Schülerinnen oder Schüler erlaufen haben und wie dieser zu entrichten ist.  

Mit freundlichen Grüßen

Margret Berg
Vorsitzende des Fördervereins Tisa-Schule

Formular Sponsorenvertrag

Bereits zum dritten Mal fand in der vergangenen Woche ein gemeinsamer Workshop mit dem Orchester 7/8 unserer Schule und dem Orchester der 7. und 8. Klassen der Gesamtschule Wulfen statt. An der Schule in Nordrhein- Westfalen wird ebenfalls das Yamaha-Bläserprojekt durchgeführt – und was liegt da näher, als in einen Erfahrungsaustausch zu gehen?


Am Mittwoch wurden die 27 Schüler und ihre Begleiter, die Orchesterleiterin Frau Gruber-Hemmelmann und ihr Klassenleiter Herr Bläker, bei ihrer Ankunft von unseren Bläsern am Wismarer Hafen zünftig empfangen. Bevor unsere Gäste dann an der Schule in Dorf Mecklenburg von ihren Gasteltern abgeholt wurden, gab es bereits die erste gemeinsame Probe, denn zum Abschluss sollte es ein Konzert beider Orchester geben.

Am Donnerstag standen in Wismar das phanTechnikum sowie Stadterkundung und Shoppen auf dem Plan und am Freitagvormittag lernten die Wulfener einiges über Land und Leute im Agrarmuseum in Dorf Mecklenburg kennen. Nun, wie wir wissen, gibt es ja in beiden Museen so einiges zum Anfassen und Tun, so dass der Spaß nicht zu kurz kam.

An beiden Tagen gab es aber auch wieder gemeinsame Proben, denn man wollte sich am Freitagabend ja nicht blamieren.

Bei strahlendem Sonnenschein spielten dann beide Orchester eigene sowie einige gemeinsame Titel, darunter die Filmmusik zu Zorro, Mamma Mia von ABBA sowie das Mecklenburger Heimatlied.

Mit einem Grillfest und einem selbst erstellten Büfett, zu dem die Eltern unserer Bläser beigetragen hatten, klangen die gemeinsamen Tage aus.

Musik verbindet – und man kann in ganz kurzer Zeit ganz viel erreichen, das haben alle jungen Musiker gelernt.

Ein herzliches Dankeschön geht an die Organisatoren Frau Gruber-Hemmelmann und Frau Lange-Wolff sowie an alle Eltern, die für die Wulfener Gäste Betten, Essen und viel Zeit zur Verfügung gestellt haben. ( Pe.)

Wenn einer eine Reise macht, dann kann er viel erleben,
derlei Impressionen will ich hier zum Besten geben.
Am Montag (11.4.) war´s, die Morgensonne lachte,
als die Truppe (9A, 10A) auf den Weg sich machte,
mit den besten Wünschen von der Schulleitung versehen,
sollte es mit Lewitz-Reisen nach Berlin nun gehen.
Kaum das 2. Frühstück bei Mc Donald´s eingenommen,
ist der Busfahrer auf die Idee gekommen,
aus dem Gefährt ´ne Karaoke-Bar zu machen,
kollektiv erschallte ein Lachen,
ob des freudigen Gesang`
welcher laut zwar, doch nicht eben schön erklang.
Gegen Mittag erreichten wir das Hostel im Friedrichshain
und schlossen einfach nur die Koffer ein,
denn sogleich sind wir gestartet
und wurden im Bundestag erwartet.
Dort darf man vieles nicht in den Taschen haben,
wer das nicht checkt, muss flugs die Dinge vergraben.
Wie die hohe Politik nun funktioniert,
hat sicher nicht ein Jeder gleich kapiert.
Doch dafür die Glaskuppel im Reichstag ein Traumpanorama beschehrte,
für Leute mit Höhenangst leider das Verkehrte.
Damit jeder aber nun auf seine Kosten kam,
hieß das Motto am Potsdamer Platz „Shopping Alarm“.
Vom Kaufrausch schwer beladen wurden die Zimmer bezogen
und schon war der 1. Tag verflogen.

Der Dienstag begann mit einer Stadtrundfahrt,
hierzu war am Alexanderplatz der Start.
Durch den Tiergarten, Kreuzberg und Mitte rollte der Bus
und am Alex war dann auch wieder Schluss.
Doch kaum, dass unsere Mädel dem Bus entstiegen,
sahen sie ein neues Ziel vor sich liegen.
Wo kauft Frau preiswert schicke Mode ein?
Das kann doch nur im Primark sein.
Drum schwärmten sie wie Bienen aus
und kamen mit XL-Tüten wieder heraus.
Nach nur 4 Stationen mit der Bahn
kamen alle individuell im Hostel an.
Ein Hostel mit dem gewissen Esprit,
gegenüber dem Matrix, nahe der Eastside-Gallery.
Der Ku´damm war dann unser nächstes Ziel,
von der „Story of Berlin“ versprachen wir uns viel.
Zuerst einen Abstieg in den „Bunker“ gemeistert,
waren wir von dem, was folgte, nicht begeistert.
Mit halbherzigen Erläuterungen wurden wir durch ein Parkhaus getrieben.
Dies ist als negativer Höhepunkt in Erinnerung geblieben.
Der museale Teil war dann hübsch aufgemacht,
hat aber leider nicht mehr den Knalleffekt gebracht.
Ein wahres Highlight, meisterhaft gekonnt
erlebten wir am Abend hinter dem Horizont.
Ein Musical, geschichtlich angelegt,
hat freudigst die Gemüter erregt.
Ein Mädchen aus Ostberlin, von Erato geküsst,
betrübt, weil der Auserwählte ein Wessi ist,
der jedoch die Grenzen überwindet
und im Sonderzug nach Pankow zu ihr findet.
Ein Jeder merkte es schnell,
dieser lockere Typ war ein gewisser Udo L.
Und dann machte sich auch ein Gerücht noch breit,
wonach bestünde eine Ähnlichkeit
von Udo L., mit langem Haar
und einem Lehrer, der zugegen war.

Am Mittwoch haben wir 2 Programmpunkte in Angriff genommen.
Mit der Kanzler-U-Bahn sind wir am Brandenburger Tor angekommen.
Dort stand das Wachsfigurenkabinett auf dem Plan.
Ihr glaubt nicht, was man dort alles so erleben kann.
Am Eingang, wer hätte das gedacht, wurden coole Fotos auf dem Trabbi gemacht.
Dann begegneten wir jenem Udo L., in Wachs gegossen,
per Smartphone wurden wild Fotos geschossen,
denn auch dieser Lehrer war mit von der Partie,
eng zusammen standen nun Original und Kopie,
mit Hut, Sonnenbrille und langem Haar,
die Schüler fanden´s wunderbar.
Thematisch unterteilt in Politik, Kultur und Sport
setzten wir unseren Rundgang fort.
Wieder im Tageslicht angekommen,
wurden die Schüler zusammengenommen,
um ihnen Freizeit zu gewähren.
Viel gab es nicht zu erklären.
Treffpunkt ist das „Dungeon´s“ gewesen,
der Weg dorthin war mit Google Maps zu erlesen.
Die Berliner Unterwelt – ein schauerliches Abenteuer,
das war nicht Jedermann geheuer,
weshalb auch jene draußen blieben,
die den Nervenkitzel nicht lieben.

Mancher, der übertage mit großer Klappe ging voran,
stellte sich hier unten gerne hinten an.
Manche haben das Labyrinth verflucht,
andere wurden von mittelalterlicher Chirurgie und Folter heimgesucht.
Eine ist sogar durch die Pest umgekommen,
und jemandem wurde gar die Männlichkeit genommen.
Mit feuchten Augen und bangem Gesicht
erging die Frage: „Sehen wir je wieder das Tageslicht?“
Einen 12 Meter freien Fall haben wir unternommen,
dann erst sind wir der Unterwelt entkommen.
Im Hostel dann angekommen,
wurde gemeinschaftlich das Abendessen eingenommen.
Dann bemerkte die Abschlussklasse 10
„In dieser Runde werden wir uns kaum mehr wiedersehen,
drum lasst uns unsere Schulzeit Revue passieren
und über den Abschluss philosophieren“
Zum gemütlichen Beisammensein
fanden sich dann alle im Innenhof ein.

Der Donnerstag doch sehr verregnet war,
glücklicherweise war der Bus frühzeitig da,
der uns sicher in die Heimat brachte,
wo dann auch wieder die Sonne lachte.
FAZIT: Diese Reise gab was her,
ein Dankeschön all denen, ohne die die Fahrt nicht möglich wär.

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