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Das laufende Schuljahr ist noch nicht einmal zur Hälfte vorbei, und wir bereiten uns schon auf das neue vor. Insbesondere der Übergang von der 4. Klasse der Grundschule in die 5. Klasse einer weiterführenden Schule stellt Schüler, Eltern und Lehrer vor neue Herausforderungen.

So planen wir jedes Jahr im Januar einen Schnuppertag für Viertklässler der umliegenden Grundschulen.

Am 06.01.2017 besuchten 75 Grundschüler aus Dorf Mecklenburg, Lübow und Bobitz unsere Schule. Sie verbrachten den Vormittag damit, in verschiedene Unterrichtsfächer wie Biologie, Geografie, Physik und Chemie hineinzuschnuppern". Die Fachlehrer Frau Franke, Frau Langbehn, Herr Falk und Frau Hasse hatten kleine Unterrichtseinheiten vorbereitet.

Ein besonderes Angebot unserer Schule ist das Yamaha- Bläserprojekt", an dem die Schüler ab der 5. Klasse teilnehmen können. Deshalb hatten die Grundschüler auch an diesem Vormittag die Gelegenheit, dieses Projekt kennenzulernen. Frau Lange-Wolff, die die Bläser unterrichtet, ließ sie an einer kurzen Orchesterprobe teilnehmen.

Als letzte Station wartete Frau Hagedorn in der Sporthalle mit tollen Staffelwettkämpfen auf die Schüler.

Während des gesamten Vormittags hatten die Grundschüler Begleiter aus unseren 9. Klassen an ihrer Seite. In Zweierteams betreuten Schülerinnen und Schüler der 9I und 9II die 4. Klassen und brachten sie von Raum zu Raum. Sie versuchten auch alle Fragen der Grundschüler zu beantworten.

In der Sporthalle halfen sie Frau Hagedorn bei der Durchführung der Wettkämpfe.

Allen Beteiligten herzlichen Dank!

Hoffen wir, dass möglichst viele unserer kleinen Gäste im kommenden Schuljahr als Schüler unserer Schule wiederkommen.

D. Lange

 

 

Das Team „Öffentlichkeitsarbeit“ wünscht allen Schülern, ihren Eltern und allen Kollegen für das neue Jahr alles Gute, Gesundheit und beste Erfolge!

 

Wir wollen glauben an ein langes Jahr,

das uns gegeben ist, neu, unberührt,

voll nie dagewesener Dinge,

voll ungetaner Arbeit,

voll Aufgabe, Anspruch und Zumutung.

Wir wollen sehen,

Dass wir´s nehmen lernen,

ohne allzu viel fallen zu lassen

von dem, was es zu vergeben hat

an die, die Notwendiges,

Ernstes und Großes von ihm verlangen.

                                            R. M. Rilke

Nun war es wieder soweit: einen Tag, bevor sich alle in die Weihnachtsferien verabschiedeten, wurde unter den Teams der Klassen 10 bis 12 um die Volleyball-Krone gewetteifert. Insgesamt nahmen neun Teams am Turnier teil. Die einzelnen Spiele waren spannend, denn keine der Mannschaften schenkte der anderen etwas. So verwundert es auch nicht, dass am Ende für die Siegerehrung die Zeit etwas knapp wurde. Doch alles der Reihe nach. Zuerst wurde innerhalb der einzelnen Klassenstufen gespielt, um den Gruppenbesten zu ermitteln. Der spielte dann gegen die Gruppenbesten der anderen Klassen. Doch nicht nur die sportliche Leistung stand im Mittelpunkt dieses Turniers, sondern vor allem auch der Spaß an der sportlichen Betätigung. Während zwei Mannschaften spielten, stellte eine dritte jeweils die Schiedsrichter, damit alles mit rechten Dingen zuging. Kritisch wurde von den Spielern, die gerade Pause hatten, jeder Spielzug der Gegner beäugt man wollte ja schließlich wissen, worauf man sich später einließ.

Fast erwartungsgemäß ging der Sieg an eine zwölfte Klasse: Die Sixpacks" aus der 12 I kannten kein Erbarmen mit ihren Gegnern und gewannen alle ihre Spiele im A-Finale. Zweite wurden die Schneeflocken" aus der 11 I und den dritten Platz belegte die Mannschaft der 10 I.

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner, und vielen Dank allen Teilnehmern für tolle Spielaktionen!

Text/Fotos: Sei.

 

Gedichte aufsagen – für die meisten Schüler ist der bloße Gedanke daran bereits ein Graus. Und dabei bloß nicht die Mimik, Gestik und den Tonfall vergessen, mit denen man seinen Vortrag zu einem regelrechten Kunstwerk machen kann. Geht nicht? Weit gefehlt, wie die Teilnehmer des diesjährigen Rezitationswettbewerbs erfolgreich unter Beweis stellten.

Überraschende und ergreifende Vorträge, Balladen, selbst geschriebene Gedichte, Poetry-Slam-Texte, Songtexte … dies ist, was den Rezitationswettbewerb auch in diesem Jahr aus- und wunderbar vielfältig machte. Und in einigen Klassen war der Ausgang des Wettbewerbs denkbar knapp: nur zwei Punkte trennten Platz drei von Platz eins.

In den 5. Klassen überzeugte Tim Ritter aus der 5b mit seinem Gedicht „Die Loreley“ von Heinrich Heine und sicherte sich damit den 1. Platz in dieser Jahrgangsstufe. Der zweite Platz ging an Aaron Wirth und den dritten Platz belegte Lenja Pahl.

Jonas Müller aus der 6c war glücklicher Gewinner des Wettbewerbs in den 6. Klassen, gefolgt von Tim Dieckmann aus der 6a und Lene Bieschke aus der 6d.

In den siebten Klassen konnte sich Thorge Triebe vor Vincent Dellmann und Jonas Schwarz durchsetzen; alle drei sagten Goethes „Zauberlehrling“ auf.

Schüler der Klassenstufe 8 waren die ersten, bei denen einige auch selbst verfasste Gedichte vortrugen. Für sein eigenes Gedicht, „Wieso ich so bin“, wurde Michael Berg aus der 8 I der erste Platz zugesprochen. Merle Arend aus der 8 II sowie Lenny Roth aus der 8 I belegten die folgenden Plätze.

Fantastische Vorträge gab es auch in den Klassenstufen 9 und 10. Hier siegten Aenna Rein (9 II) und Charlotte Kutschera (10 I). An Pia Legler (9 I) und Hannah Golz (9 II) sowie Lina Kluge (10 I) und Gina-Marie Plesinger (10 II), die mit einem selbst geschriebenen Text antrat, wurden die Plätze zwei und drei vergeben.

Neuland betrat Eric Wirth, auf dessen lateinischen Songtextauszug die Band In Extremo sicher stolz gewesen wäre. Im nächsten Jahr bitte unbedingt mehr davon!

Eine großartige schauspielerische Leistung bot Alexander Knoop (11 II) mit seiner Darbietung des „Handschuhs“ von Friedrich Schiller. Vom Publikum erhielt er dafür tosenden Applaus – und von der Jury den ersten Platz. Auch Nonna Gies und Lucas Kaphengst (beide 11 II) lieferten mit einer Szene aus „Harry Potter“ einen beeindruckenden Vortrag. Dafür wurden sie mit den Plätzen zwei und drei ausgezeichnet.

Auch die Schüler der Klassenstufe 12 überzeugten mit ihren Gedichten. Carolin Boehme (12 II) rezitierte sich auf den ersten Platz, der zweite und dritte gingen an Kira Grünthal (12 II) und Sarah Höppner (12 I).

Herzlichen Glückwunsch allen Siegern und Platzierten, aber auch ein großes Dankeschön allen anderen Teilnehmern, die den Mut aufgebracht haben, sich vor einem großen Publikum zu präsentieren. Beim nächsten Mal landet ihr vielleicht auf den ersten Plätzen.

Vielen Dank auch an all die Schüler, die das Programm mit musikalischen Beiträgen abrundeten.

Wieder einmal war der alljährliche Wettbewerb ein gelungener Höhepunkt des Schuljahres und lies die Zusehenden über die Fähigkeiten der Rezitatoren staunen.

(Text: Sei./Tau., Fotos: Pe./Bu.)

 

 

 

 

 

Die Schüler unserer Schule sind sehr spendenfreudig: Ob es darum geht, Pakete für Albanien zu packen, Lebensmittel für die Tafel mitzubringen oder auf andere Art Mitgefühl mit Bedürftigen zu zeigen, immer sind sie dabei!

Eine ganz besondere Idee hatten die Eltern der Klasse 5b: Spenden für den Wismarer Verein „Das Boot“.

Aus diesem Anlass kam Frau Zölch von der Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche und Familien des Vereins „Das Boot“ nach Dorf Mecklenburg: Die Klasse 5b hatte gemeinsam mit ihren Eltern und der Klassenleiterin Frau Roxin Spenden für bedürftige Kinder der Nutzer des Vereins gesammelt. Beinahe sprachlos vor Rührung schaute Frau Zölch auf mehrere Puppenwagen, unzählige Kuscheltiere, Spiele, Bücher und Süßigkeiten…. Mit warmherzigen Worten bedankte sie sich bei den Schülern, die dann sehr aufmerksam ihren Erklärungen lauschten. Sie erfuhren, um welche Menschen „Das Boot“ sich besonders kümmert, dass es Kinder in den Familien der psychisch Kranken oft sehr schwer haben, dass sie viel Verantwortung übernehmen und dass oft die finanziellen Mittel äußerst begrenzt sind – was besonders um die Weihnachtszeit deutlich wird. Sie erzählte den Schülern von ihrem Patenschaftsprojekt „im Aufbau“, nämlich, dass sie Paten sucht, die die Kinder in den betroffenen Familien besonders unterstützen, indem sie sie ein- oder zwei Mal in der Woche betreuen, evtl. etwas mit ihnen unternehmen.

Ein ganz großes Dankeschön sagte Frau Zölch den Schülern der Klasse 5b, aber auch ihren Eltern und deren Klassenlehrerin Frau Roxin.

Die Freude darüber, vielen Menschen geholfen zu haben, war allen Kindern ins Gesicht geschrieben. Frohe Weihnachten allen Beschenkten! (Pe.)

Am vergangenen Sonntag fand das mit vielen Überraschungen gespickte Jubiläums-Weihnachtskonzert der Bläser unserer Schule statt. Schon eine halbe Stunde vor Beginn war die große Mehrzweckhalle in Dorf Mecklenburg gut gefüllt. Ehrengäste, Eltern, Lehrer, Schüler und natürlich die Bläser der Klassen 5-10 sowie ehemalige Schüler nahmen mit Kaffee, Kuchen und Plätzchen, heißem Apfelsaft, Kakao und Glühwein an Tischen oder auf der Tribüne Platz.

Orchesterleiterin und Musiklehrerin Undine Lange-Wolff eröffnete das zweistündige Konzert mit einem Rückblick auf die mittlerweile zehnjährige Geschichte des Yamaha-Bläserprojekts, das mit der Gründung der KGS Dorf Mecklenburg ins Leben gerufen wurde. „Schulleitung und Gemeinde waren von der Idee begeistert.“, sagte sie. „Die Gemeinde förderte den Aufbau unseres Projekts sogar mit 25.000 Euro. Heute möchten wir uns aber nicht nur für die fortwährende finanzielle Unterstützung bedanken, sondern auch für die Möglichkeit, den Hort, die Turnhalle und die Aula für Proben nutzen zu dürfen. Gestartet sind wir mit vier Registern, mittlerweile sind es acht.“ Ohne die vielen zuverlässigen Partner wäre das Projekt niemals das geworden, was es mittlerweile ist: ein großartiges Aushängeschild der Schule. Der Dank dafür galt allen Register- und Musiklehrern, der Musikschule Wismar um Jana Rohloff, dem Förderverein, der Druckerei Körner, die die T-Shirts der Bläserklassen sponsert und den Klassenlehrern der 5. Klassen. Nicht vergessen werden durften dabei natürlich auch Hallenpersonal und Hausmeister, die immer tatkräftig mit anpacken.

Daraufhin eröffneten die Bläser der 5. Klasse das musikalische Programm. Obwohl die Mädchen und Jungen erst seit acht Wochen auf ihren Instrumenten spielen, begeisterten sie das Publikum mit sieben tollen Titeln – und ließen sich ihr Lampenfieber ebenso wenig anmerken wie Musiklehrerin Dorit Radtke, für die die Leitung der Bläser ebenfalls Premiere war.

Die 6. Klassen stellten zum Jubiläum drei neue Stücke vor, unter anderem eins mit ganz neuen Klängen, die „Japanische Kirschblüte“. Sie beendeten ihren Auftritt mit „Fröhliche Weihnacht überall“ und luden dabei alle Gäste zum Mitsingen ein.

Auch das Orchester der Klassen 7 und 8 trug mit Liedern wie „Rudolph, the red-nosed Reindeer“ und dem Stück „Do you want to build a snowman?“ aus dem Film „Die Eiskönigin“ zur weihnachtlichen Stimmung bei.

Doch nicht nur die Schüler zeigten, wie begeistert sie von Blasmusik sind, sondern auch die Registerlehrer, ehemalige Bläserschüler und die Familie Illner, deren Stücke gelungene Überraschungen waren.

Im großen Finale stellte das Schulorchester 9/10, dem sich spontan einige Ehemalige anschlossen, sein Können mit Auszügen aus „Das Phantom der Oper“, „Poker Face“ von Lady Gaga oder „Last Christmas“ unter Beweis.

Traditioneller Abschluss des Konzerts war das Zusammenspiel aller Klassenstufen sowie das Mecklenburger Heimatlied, bei dem die gesamte Halle stand und mit großem Applaus versicherte, wie gelungen der Jubiläumsnachmittag war.

 

Text: Sei./Tau.

 

 

 

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