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Gedichte aufsagen – für die meisten Schüler ist der bloße Gedanke daran bereits ein Graus. Und dabei bloß nicht die Mimik, Gestik und den Tonfall vergessen, mit denen man seinen Vortrag zu einem regelrechten Kunstwerk machen kann. Geht nicht? Weit gefehlt, wie die Teilnehmer des diesjährigen Rezitationswettbewerbs erfolgreich unter Beweis stellten.

Überraschende und ergreifende Vorträge, Balladen, selbst geschriebene Gedichte, Poetry-Slam-Texte, Songtexte … dies ist, was den Rezitationswettbewerb auch in diesem Jahr aus- und wunderbar vielfältig machte. Und in einigen Klassen war der Ausgang des Wettbewerbs denkbar knapp: nur zwei Punkte trennten Platz drei von Platz eins.

In den 5. Klassen überzeugte Tim Ritter aus der 5b mit seinem Gedicht „Die Loreley“ von Heinrich Heine und sicherte sich damit den 1. Platz in dieser Jahrgangsstufe. Der zweite Platz ging an Aaron Wirth und den dritten Platz belegte Lenja Pahl.

Jonas Müller aus der 6c war glücklicher Gewinner des Wettbewerbs in den 6. Klassen, gefolgt von Tim Dieckmann aus der 6a und Lene Bieschke aus der 6d.

In den siebten Klassen konnte sich Thorge Triebe vor Vincent Dellmann und Jonas Schwarz durchsetzen; alle drei sagten Goethes „Zauberlehrling“ auf.

Schüler der Klassenstufe 8 waren die ersten, bei denen einige auch selbst verfasste Gedichte vortrugen. Für sein eigenes Gedicht, „Wieso ich so bin“, wurde Michael Berg aus der 8 I der erste Platz zugesprochen. Merle Arend aus der 8 II sowie Lenny Roth aus der 8 I belegten die folgenden Plätze.

Fantastische Vorträge gab es auch in den Klassenstufen 9 und 10. Hier siegten Aenna Rein (9 II) und Charlotte Kutschera (10 I). An Pia Legler (9 I) und Hannah Golz (9 II) sowie Lina Kluge (10 I) und Gina-Marie Plesinger (10 II), die mit einem selbst geschriebenen Text antrat, wurden die Plätze zwei und drei vergeben.

Neuland betrat Eric Wirth, auf dessen lateinischen Songtextauszug die Band In Extremo sicher stolz gewesen wäre. Im nächsten Jahr bitte unbedingt mehr davon!

Eine großartige schauspielerische Leistung bot Alexander Knoop (11 II) mit seiner Darbietung des „Handschuhs“ von Friedrich Schiller. Vom Publikum erhielt er dafür tosenden Applaus – und von der Jury den ersten Platz. Auch Nonna Gies und Lucas Kaphengst (beide 11 II) lieferten mit einer Szene aus „Harry Potter“ einen beeindruckenden Vortrag. Dafür wurden sie mit den Plätzen zwei und drei ausgezeichnet.

Auch die Schüler der Klassenstufe 12 überzeugten mit ihren Gedichten. Carolin Boehme (12 II) rezitierte sich auf den ersten Platz, der zweite und dritte gingen an Kira Grünthal (12 II) und Sarah Höppner (12 I).

Herzlichen Glückwunsch allen Siegern und Platzierten, aber auch ein großes Dankeschön allen anderen Teilnehmern, die den Mut aufgebracht haben, sich vor einem großen Publikum zu präsentieren. Beim nächsten Mal landet ihr vielleicht auf den ersten Plätzen.

Vielen Dank auch an all die Schüler, die das Programm mit musikalischen Beiträgen abrundeten.

Wieder einmal war der alljährliche Wettbewerb ein gelungener Höhepunkt des Schuljahres und lies die Zusehenden über die Fähigkeiten der Rezitatoren staunen.

(Text: Sei./Tau., Fotos: Pe./Bu.)

 

 

 

 

 

Am vergangenen Sonntag fand das mit vielen Überraschungen gespickte Jubiläums-Weihnachtskonzert der Bläser unserer Schule statt. Schon eine halbe Stunde vor Beginn war die große Mehrzweckhalle in Dorf Mecklenburg gut gefüllt. Ehrengäste, Eltern, Lehrer, Schüler und natürlich die Bläser der Klassen 5-10 sowie ehemalige Schüler nahmen mit Kaffee, Kuchen und Plätzchen, heißem Apfelsaft, Kakao und Glühwein an Tischen oder auf der Tribüne Platz.

Orchesterleiterin und Musiklehrerin Undine Lange-Wolff eröffnete das zweistündige Konzert mit einem Rückblick auf die mittlerweile zehnjährige Geschichte des Yamaha-Bläserprojekts, das mit der Gründung der KGS Dorf Mecklenburg ins Leben gerufen wurde. „Schulleitung und Gemeinde waren von der Idee begeistert.“, sagte sie. „Die Gemeinde förderte den Aufbau unseres Projekts sogar mit 25.000 Euro. Heute möchten wir uns aber nicht nur für die fortwährende finanzielle Unterstützung bedanken, sondern auch für die Möglichkeit, den Hort, die Turnhalle und die Aula für Proben nutzen zu dürfen. Gestartet sind wir mit vier Registern, mittlerweile sind es acht.“ Ohne die vielen zuverlässigen Partner wäre das Projekt niemals das geworden, was es mittlerweile ist: ein großartiges Aushängeschild der Schule. Der Dank dafür galt allen Register- und Musiklehrern, der Musikschule Wismar um Jana Rohloff, dem Förderverein, der Druckerei Körner, die die T-Shirts der Bläserklassen sponsert und den Klassenlehrern der 5. Klassen. Nicht vergessen werden durften dabei natürlich auch Hallenpersonal und Hausmeister, die immer tatkräftig mit anpacken.

Daraufhin eröffneten die Bläser der 5. Klasse das musikalische Programm. Obwohl die Mädchen und Jungen erst seit acht Wochen auf ihren Instrumenten spielen, begeisterten sie das Publikum mit sieben tollen Titeln – und ließen sich ihr Lampenfieber ebenso wenig anmerken wie Musiklehrerin Dorit Radtke, für die die Leitung der Bläser ebenfalls Premiere war.

Die 6. Klassen stellten zum Jubiläum drei neue Stücke vor, unter anderem eins mit ganz neuen Klängen, die „Japanische Kirschblüte“. Sie beendeten ihren Auftritt mit „Fröhliche Weihnacht überall“ und luden dabei alle Gäste zum Mitsingen ein.

Auch das Orchester der Klassen 7 und 8 trug mit Liedern wie „Rudolph, the red-nosed Reindeer“ und dem Stück „Do you want to build a snowman?“ aus dem Film „Die Eiskönigin“ zur weihnachtlichen Stimmung bei.

Doch nicht nur die Schüler zeigten, wie begeistert sie von Blasmusik sind, sondern auch die Registerlehrer, ehemalige Bläserschüler und die Familie Illner, deren Stücke gelungene Überraschungen waren.

Im großen Finale stellte das Schulorchester 9/10, dem sich spontan einige Ehemalige anschlossen, sein Können mit Auszügen aus „Das Phantom der Oper“, „Poker Face“ von Lady Gaga oder „Last Christmas“ unter Beweis.

Traditioneller Abschluss des Konzerts war das Zusammenspiel aller Klassenstufen sowie das Mecklenburger Heimatlied, bei dem die gesamte Halle stand und mit großem Applaus versicherte, wie gelungen der Jubiläumsnachmittag war.

 

Text: Sei./Tau.

 

 

 

Unser Schulgelände ist seit dem vergangenen Freitag um einen Baum reicher: Einige von euch Schülern und Lehrern haben vielleicht das Werkeln hinter Haus IV bemerkt – mit großer Technik wurde ein Baum gepflanzt.

Endlich, nach drei Monaten, konnte der Baum, den das Ursulinenkloster uns zum 10-jährigen Jubiläum geschenkt hatte, gepflanzt werden. In ihren Grußworten auf der Festveranstaltung zu unserem Jubiläum konnte die anwesende Schwester Teresa nur auf ein Bäumchen verweisen. Es hat ein wenig gedauert, bis tatsächlich der Baum gepflanzt werden konnte.          

Nun soll er wachsen. (Pe.)

 

 

– so hieß es vor Kurzem an unserer Schule.

Wieder einmal waren zwei Schauspieler dieser Theatervereinigung, David und Silke Groves, bei uns und zeigten allen Schülern der 7., 8. und 9. Klassen, dass man englisches Theater durchaus verstehen kann. 

Auf unterhaltsame Art wurden so einige Botschaften übermittelt: Man muss sich nicht ständig mit einem Karton gegen den Kopf schlagen, nur weil es die „coolen guys“ vorgemacht haben… oder dass man sich fürchterlich langweilt, wenn es nichts mehr zu erstreben gilt – nun, dann ist man in der Hölle. Das größte Vergnügen hat aber sicherlich der selbst gedrehte Western bereitet, in dem so manche/so mancher eine tolle Rolle übernehmen durfte und das Publikum auf Anweisung von „Sam“, der Schauspielerin, eine absolut taugliche Geräuschkulisse gestaltet hat – von der Auftaktmelodie (dinderindindinderindin…) bis hin zu den sechs Schüssen, die das Duell der Westernhelden beendeten und der Schicksalsmelodie, als die Kleinstadtschöne und der Held sich fanden…

Vielleicht gibt es in zwei Jahren ja ein weiteres „Welcome“ – Spaß ist bestimmt auch dann garantiert. (Pe.)

In den letzten drei Novemberwochen wird vielen Schülern auf dem Schulhof oder auch im Klassenraum ein neues Gesicht begegnet sein.

Frau Mirela Mihaela Popa aus Rumänien verbrachte diese Zeit als Gastlehrerin an unserer Schule. Sie kam mit dem Pädagogischen Austauschdienst nach Deutschland, um mehr über das deutsche Schulwesen und das Leben in Deutschland zu erfahren. Frau Popa unterrichtet normalerweise in Timisoara in Westrumänien an der Nikolaus-Lenau-Schule, einer deutschen Schule. Dort lehrt sie Geografie auf Deutsch. Es gibt große Unterschiede zwischen dem deutschen und dem rumänischen Schulsystem", berichtete Frau Popa. Und das nicht nur in den Stunden, sondern auch bei der Gestaltung der Pausen. Mir gefällt es sehr, dass die Schüler hier mehrere lange Pausen haben und für sie die Möglichkeit besteht, sich auf dem Schulhof auszutoben".

Während ihrer Zeit an unserer Schule hospitierte sie nicht nur in Fächern wie z.B. Fremdsprachen, Geografie, Werken, Philosophie, Musik, Geschichte oder Deutsch, sondern nahm in einigen Klassen auch die Gelegenheit wahr, ihr Land näher vorzustellen.

Für Frau Popa waren die drei Wochen an unserer Schule eine interessante Zeit mit vielen neuen Erfahrungen.

Ein großes Dankeschön an alle Lehrer, die die Hospitationen in den Fächern ermöglicht haben.

(Text: Sei.)

Auch wenn bis zum kommenden März noch ein bisschen Zeit vergeht, ist es für die Zehntklässler des gymnasialen Zweigs schon jetzt wichtig, sich ihrer Berufswünsche bewusst zu werden. Warum? Dann geht es in die erste Runde der Wahl ihrer zukünftigen Prüfungsfächer auf grundlegendem und erhöhtem Anforderungsniveau im Abitur. Bis dahin sollten sie einschätzen können, ob sie eher sprachlich begabt sind und später in einem solchen Bereich arbeiten möchten oder doch eher ein Faible für Zahlen und die Naturwissenschaften haben, oder vielleicht beides? Lassen sich diese Zweige auch verbinden? Diese Frage gilt es in den nächsten Wochen zu beantworten.

Der Grundstein dafür ist bereits in der neunten Klasse im Zuge der Berufsorientierung gelegt worden, als die Schüler theoretisch und praktisch in verschiedene Bereiche, z.B. im Architektur- oder Filmbüro, schnuppern konnten. Da die Vielfalt der Studiengänge und Ausbildungsberufe jedoch groß ist, kümmert sich Frau Pabst neben ihrer Lehrtätigkeit in den Fächern Geschichte und Geografie zusätzlich um die Studienorientierung. Um eine erste Hilfestellung zu bieten, fuhr sie zu Beginn des laufenden Schuljahres mit den Schülern zur Jobfactory nach Rostock. Dort war es Aufgabe, den Dschungel der unzähligen Studien- und Ausbildungsangebote etwas zu lichten und sich an einem Vormittag über Hoch- und Fachhochschulstudiengänge, das duale Studium, Ausbildungsberufe und verschiedene Einrichtungen, wie z.B. die Universitäten Mecklenburg-Vorpommerns zu informieren. Die Schüler hatten im Anschluss nach eigener Aussage viele Eindrücke zu verarbeiten, sind zum großen Teil in ihrer bisherigen Wahl bestärkt worden, haben aber auch Ideen verworfen und neue Interessenfelder gefunden.

Ende Oktober stellte sich Frau Colwig, Berufsberaterin für Abiturienten von der Agentur für Arbeit, den Schülern vor, referierte über die Möglichkeiten, ihre Arbeit in Anspruch zu nehmen und vereinbarte dann auch Termine für individuelle Einzelberatungen, die einige Schüler in Anspruch nahmen.

So bleibt zu hoffen, dass den Schülern die Wahl der Prüfungsfächer im März dank der Arbeit der Studienorientierung und -beratung ein bisschen leichter fällt und die Motivation, ihre persönlichen Voraussetzungen dafür zu erfüllen, groß ist. Denn wie sagte Gedächtnistrainer Gregor Staub: Nur, wer will, schafft es auch.

 

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