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Am 14.07.2017 erhielten unsere Zehntklässler in der MZH feierlich umrahmt ihre Abschlusszeugnisse. Angeführt von den beiden Klassenleitern schritten die Abschlussklassen, musikalisch unterstützt vom Schulorchester, an den stolzen Eltern vorbei in die Halle. Nach einigen literarischen Darbietungen von Schülern der 6. Klassen und den Grußworten der Schulleiterin, Frau Dr. Skodda, reflektierten Frau Jarzembinski und Herr Falk in ihren Abschlussreden die gemeinsame Zeit mit ihren Schützlingen und gaben zu verstehen, dass das Ende der Schulzeit nicht das Ende des Lernens sei. Nach der feierlichen Überreichung der Zeugnisse verabschiedeten sich die Klassen 10 A und B mit eindrucksvollen Dankesreden von ihrer Lehrerschaft, um freudestrahlend ob des letzten Momentes als Schüler den Ausmarsch zu absolvieren.

RL

 

 

 

...oder: Wenn einer eine Reise tut, dann kann er ´was erzählen.

Gepäck einpacken in strömendem Regen – das gab es auch noch nie. Dann jedoch verlief die Fahrt ruhig und angenehm: Auf dem Handy daddeln, Musik hören, Stadt-Land spielen, Lügengeschichten erzählen, es muss einem schon etwas einfallen, um 22 (!) Stunden Busfahrt, inklusive Passkontrolle und Fährüberfahrt, gut zu überstehen. Das war aber nicht das Problem, der Anblick der Kalkfelsen von Dover bei unserer Ankunft entschädigte uns schon etwas für die schlaflose Nacht. Schlimm war der strömende Regen, der in Bournemouth gegen Mittag einsetzte, und da wir erst um 18.00 Uhr von unseren Gasteltern abgeholt werden sollten, hatten wir viel Zeit zu überbrücken. Der wirkliche Schock kam aber erst, als man uns sagte, dass es für 19 Schüler keine Gastfamilie geben würde. Vollkatastrophe, die ersten Tränen rollten. Alle Pläne und Listen wurden geändert: Für zwei Schüler wurde noch eine Gastfamilie gefunden, die „restlichen“ 17 sowie Herr Leinigen wurden in der „Residence“, einem Studentenwohnheim, untergebracht. (Appartements mit je sechs Zimmern (inkl. Du & WC) und einer Küche.) Essen im Restaurant, ca 7 min. Fußweg. Alle anderen Schüler fanden echt gute Gastfamilien, allerdings sehr weit entfernt von einander. „Wir haben eine sehr hilfsbereite, freundliche und offenherzige Familie abbekommen“, so Leonard, Nils, Marten und Fabian. „ Am ersten Abend gab es in der Residenz einige Probleme, weil auch die Leute dort von unserer Ankunft überrascht waren, aber am nächsten Tag war alles geklärt und es wurde sehr gemütlich“, sagen Cinja, Michelle und Lucy. „Abends gibt es spannende Runden mit gemeinsamen Spielen und gemütliches Kakaotrinken“, ergänzen Johannes, Leonie, Max, Arne und die anderen.

Am Mittwochvormittag war immer noch „frei“, und da hatten sich unsere Lehrer einen Ausflug ans Meer ausgedacht, nicht dass in Bournemouth kein Meer wäre! Aber es war total toll. Wir sind einen Weg auf der Steilküste entlang gewandert und hatten eine ziemlich weite – Sicht, und obwohl das Wetter nicht klar war, konnten wir die Isle of White mit den Needles sehen! Als wir wieder unten am Strand waren, machten wir ein Picknick, allerdings nur mit unseren Lunchpaketen, die sind aber auch in Ordnung. Natürlich haben wir viele tolle und verrückte Fotos gemacht!

Am Donnerstag waren wir in Winchester, David, der schon mindestens 75 Jahre alt ist, war unser Guide. Er hat uns viel über die ehemalige Hauptstadt von England (na, das war schon ganz lange her) und über Alfred the Great erzählt, über die Ritter der Tafelrunde und über Henry VIII, der auch unbedingt einen „round table“ haben wollte. Alles war gut verständlich. Einige von uns besichtigten noch die Great Hall, in der sich die Ritter getroffen und über „bad guys“ gerichtet haben.

Nach dem Unterricht heute fahren wir nach Portsmouth, alte Schiffe besichtigen – was das wohl wird, auf der HMS Victory, das war Lord Nelsons Schiff, herum zu klettern?

(Michelle Witt u. Mrs. Pe.)

 

 

Entsprechend dem diesjährigen Motto Abi heute / Captain Morgen / 12 JAHRE RUM hat Frau Winkelmann in ihrer allerletzten Ansprache an ihre 12I deren Schulzeit mit vielen anschaulichen Bildern aus der Seefahrt passieren lassen, aber auch einen ebenso maritimen Ausblick in die Zukunft gewagt.

Am vergangenen Sonnabend, den 8.07.2017, erhielten die frisch gebackenen Abiturienten unserer Schule ihre (Kapitäns-) Patente.

„Und sind es doch nicht die Sterne (..nach denen ihr greift), so kommt in diesen Tagen doch ein Gefühl von Freiheit auf. Selbstbestimmung und die weite Welt… Probiert euch aus, es gibt immer zwei Wege, eine Insel zu umfahren, aber wisst immer, wo der heimatliche Hafen ist.“ Diese Worte ihrer ehemaligen Klassenleiterin, ihrer Wegbegleiterin für sechs lange Jahre, haben bestimmt jeden Einzelnen erreicht, auch die Abiturienten der Klasse 12II.

Nicht nur die Grußworte der Schulleiterin Frau Dr. Skodda und der beiden „Kapitäninnen“ Frau Schleuß und Frau Winkelmann, sondern auch die Gedichte von Victoria Wahlbrink „Fernweh“, vorgetragen von Stine Illner und „Berufswahl“ von Anna-Lena Urban, vorgetragen von Klarissa Eggert, begeisterten.

Herzlichen Glückwunsch allen Abiturienten/Innen zum erfolgreichen Schulabschluss!

Ein besonderer Glückwunsch gilt Jenny Hundt mit einem Notendurchschnitt von 1,3 sowie Christopher Lenz und Nina Schiemann mit einem Durchschnitt von 1,5.  

Einige unserer Abiturienten wurden für ihr besonderes Engagement in den verschiedensten Bereichen geehrt: Kira Grünthal für ihr gesellschaftliches Engagement, Vanessa Grabow für ihre musikalischen Einsätze und Laura Sophie Ehlers für ihren Einsatz als langjährige Klassensprecherin und Organisatorin.

Frau Winkelmann verabschiedete sich mit den Worten: „In ca 30 Minuten werde ich von Bord des Schiffes mit Namen 12I gehen. Das Schiff ist dann führungslos, aber nicht verloren.

DAS sind unsere Schüler niemals. Alles Gute für eure Zukunft! (Pe.)       

 

       

 

Gleich zwei große Konzerte spielten die Bläserschüler der KGS Dorf Mecklenburg in den vergangenen Tagen und luden dazu die Familien, Lehrer und Schüler in die Mehrzweckhalle ein. Am 25.06. spielten die Klassen 5 -10 das traditionelle Sommerkonzert und hatten einige neue Titel im Gepäck, u.a. „Let’s rock“, „Kangaroo Island“, „Zorro’s Thema“ und, erstmals mit Gesang, „I feel good“. Mit dem Auftritt der 5. Klassen verabschiedete sich leider auch Registerlehrer Andrii Stadniuk, der in Begleitung von Euphonium und Tuba noch einmal zeigte, wie toll dieses große Instrument klingen kann. Getreu dem Motto „Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere.“ wurde an diesem Nachmittag Malte Praetorius vorgestellt, der die Schüler zukünftig unterrichten wird. Wir wünschen beiden viel Spaß und Erfolg!

Wie viel Spaß es machen kann, in einem großen Orchester zu spielen, auch außerhalb der Schule, zeigten die Überraschungsgäste des Blasorchesters Dorf Mecklenburg e.V. Mit drei tollen Titeln machten sie Werbung in eigener Sache und das so gut, dass sich bereits sieben Interessenten gemeldet haben.

So ging ein toller musikalischer Nachmittag, dank der Eltern der 5. und 6. Klassen wieder bestens verköstigt, zu Ende und Frau Dr. Skodda blieb zum Schluss nichts mehr als anzumerken: „So viele Dankeschöns kann ich gar nicht sagen.“

Am vergangenen Freitag gab es dann erneute Danksagungen – diesmal vonseiten der Zehntklässler an Frau Lange-Wolff, Herrn Tiede und Frau Radtke, die sie sechs Jahre an ihren Instrumenten ausgebildet haben. Neben lieben Worten und Bäumchen für die heimischen Gärten schenkten die Schüler ihren Lehrern und den nachfolgenden Orchestern einen neuen Titel, den sie allein einstudiert haben. „Wahnsinn!“ war die erste Reaktion von Frau Lange-Wolff, nachdem sie „Shut up and dance“ gehört hatte und zuvor sichtlich gerührt zusammen mit Herrn Tiede auf die Schüler blickte. Mit den Worten: „Wenn es einem Musiklehrer gelungen ist, dass seine Schüler aus schwarzen Punkten Musik machen können, dann ist es einen Riesenapplaus wert!“ bedankte sie sich, womit einer der Höhepunkte des Abschlusskonzerts zu Ende ging.

Laut Ankündigung der Moderatorinnen Saskia Pagel und Lina Kluge wurde natürlich auch das Lieblingslied der Lehrer, „Fluch der Karibik“, gespielt. Natürlich waren auch „Wallace and Gromit“ auf dem Programm, ebenso wie die Bergarbeiter-Hymne „Glück auf“, die zu Ehren der Partnerschule in Wulfen einstudiert wurde.

Nachdem Lina die Titel „I feel good“ und „Seven nation army“ mit ihrem tollen Gesang begleitete, wurde das Konzert mit dem Mecklenburger Heimatlied und anschließend noch mit der Zugabe „Tom Dooley“ beendet; und obwohl Eltern, Geschwister und Großeltern den Titel zuvor mindestens einhundert Mal gehört hatten, war die Begeisterung groß.

Vielleicht geht es ja für die Zehntklässler im Blasorchester Dorf Mecklenburg weiter?

Pe./Tau.

 

 

Kurz vor dem Abschluss des Schuljahres gab es noch einmal einen Grund zur Freude, diesmal über einen ganz ansehnlichen Geldregen. Von der Bürgerstiftung der Volks- und Raiffeisenbank eG „Hilfe zur Selbsthilfe“ erhielt die Schule nämlich den Stiftungspreis in Höhe von 3000 Euro. Dieses Geld ist für die Gestaltung des Schulhofes gedacht. Dankbar nahm Frau Lange-Wolff den Scheck entgegen; der mit dem Preis verbundene Pokal wurde Timo Vogt überreicht. Große Vorhaben werfen somit ihre Schatten in die Zukunft. In Absprache zwischen Förderverein, Lehrern und Schülern kann der Schule ein freundlicheres Gesicht gegeben werden; viele, viele verschiedene Projekte wurden bereits diskutiert. Wie wäre es zum Beispiel mit einer neuen farblichen Gestaltung der Gebäude? Oder sollte doch lieber eine Tischtennisplatte angeschafft werden? Auch der schon lang gehegte Traum vom „grünen Klassenzimmer“ könnte endlich wahr werden. Vielleicht entscheidet sich der Förderverein aber auch für mehr Sitzgelegenheiten, die sich viele Schüler wünschen. Wir sind gespannt, wofür sich alle Beteiligten entscheiden, freuen uns aber jetzt schon auf das Ergebnis.

Text/Bilder: K. Seifert

 

 

 

Am Mittwoch, den 21. Juni, hatten wir an unserer Schule Besuch von ein paar jungen Mitarbeitern der Initiative „Schüler helfen leben“, die uns in Form von Vorträgen über ihr Wirken aufgeklärten. Dabei hatte unsere Arbeitsgruppe „Updater“ von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ das große Glück, an einem Workshop teilzunehmen. Schwerpunkt des Workshops war das Thema „Flucht und Fluchtursachen“, wobei der Fokus besonders auf aus Kriegsgebieten geflüchteten Kindern und Jugendlichen lag. Die Schüler stellten sich nun in kleinen Gruppen sowohl die Frage, was sie auf einer Flucht unbedingt bei sich haben wollten, als auch, was sie sich von dem Ort, an den sie flüchten, erhofften. Nachdem sie sich ihre Ergebnisse präsentierten, wurde ihnen ein Film über ein Flüchtlingskind und eine Präsentation über die Arbeit der Initiative „Schüler helfen Leben“ vorgeführt. Der gesamte Workshop regte sehr zum Nachdenken an, gab Auskunft zu vielen Fragen und war somit sehr bereichernd für jeden einzelnen Schüler.

Aber damit nicht genug: Am darauffolgenden Montag ging es munter weiter. Birgit und Horst Lohmeyer, unsere Paten und Veranstalter des Festivals „Jamel rockt den Förster“, verbrachten gemeinsam mit den „Updatern“ ihren Nachmittag, standen bei allen Fragen Rede und Antwort und haben den Neuzugängen der Gruppe ihre Arbeit näher gebracht. Seit zehn Jahren veranstalten sie nun schon das Festival für Demokratie und Toleranz und auch in diesem Jahr wird es wieder am letzten Wochenende im August stattfinden. Umso mehr haben sich die „Updater“ darüber gefreut, dieses tolle Festival mit einer Spende von 100,50€ unterstützen zu können. Wir alle hoffen, dass es auch in diesem Jahr ein voller Erfolg wird und wünschen den Lohmeyers noch viel Glück bei den restlichen Vorbereitungen.

Text/Fotos: Lea-Kristin Burmeister

 

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