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Wie es sich anfühlt, wenn man wichtige politische Entscheidungen treffen muss, die das Leben der Menschen im eigenen Land ganz maßgeblich beeinflussen, das konnten die Schüler der 11 I und 11 II live beim Pol&IS-Planspiel erleben. Dafür verbrachten sie drei Schultage in der Kaserne des Bundeswehrstützpunktes in Schwerin.

In der Rolle als Regierungschef, Staatsminister, Umweltminister und Wirtschaftsminister verschiedener Weltregionen entschieden sie über Ausgaben für Agrar-, Industrie- und Wirtschaftsgüter sowie über Handelsbeziehungen untereinander, die ihren Ländern Vorteile verschaffen. Ein Auge auf die Regierungsarbeit hatten dabei sowohl die Weltpresse als auch Amnesty International und Greenpeace. Während die Weltbank die Ausgaben der Länder absegnete und Gelder zuteilte, musste das UN-Generalsekretariat alle Verträge prüfen und über Ablehnung oder Zustimmung entscheiden.

Ziel des Planspiels ist es, die Komplexität der Weltpolitik zu begreifen. Dem einen oder anderen fiel die umfangreiche Planung mithilfe verschiedenster Formulare nicht ganz so leicht. Nach mehreren Runden fanden sich die Schüler jedoch gut in ihren Rollen zurecht und lobten am Ende des Spiels, ebenso wie ihre Lehrerinnen, die Interaktion untereinander.

 

Sei./Tau.

 

Tisa von der Schulenburg wäre in diesem Jahr am 7. Dezember 114 Jahre alt geworden. Anlässlich dieses Datums fand an der KGS Dorf Mecklenburg wieder der alljährliche Rezitationswettbewerb statt, bei dem Schüler der Klassenstufen 5-12 um die ersten, zweiten und dritten Plätze ihrer Jahrgänge wetteiferten.

Das Repertoire reichte von stimmungsvollen Herbst-, Winter- und Liebesgedichten über lange Balladen, klassische und moderne Stücke, Songtexte und Filmszenen. War im vergangenen Jahr die 10. Klasse mit lateinischen Stücken vertreten, trauten sich dieses Mal unsere Siebtklässler – und alle waren toll: liebestoll, wütend, bestürzt, nachdenklich, konzentriert, witzig. Großartige Performances!

Die Besten der Jahrgangsstufen waren Jennifer Gelinski (Kl. 5), Tim Ritter (Kl. 6), Lene Bieschke (Kl. 7), Thorge Triebe (Kl. 8), Merle Arendt (Kl.9), Leonard Derer/Lucas Wolff (Kl. 10), Julian Schulz (Kl. 11) und Alexander Knoop (Kl. 12). Die Zweit- und Drittplatzierten trennten häufig nur wenige Punkte von den Siegern, sodass sie ein ebenso großes Lob verdient haben!

Wieder einmal war der Wettbewerb ein gelungener Höhepunkt des Schuljahres und lies das Publikum staunen.

Ein großes Dankeschön geht neben den Vortragenden an all die Schüler, die das Programm musikalisch begleitet haben sowie an Frau Schleuß und die Bühnenbauer, -bildner und Helfer!

 

Pünktlich zum 1. Advent und vor voll besetztem Haus zeigten die Bläserklassen unserer Schule ihr jährlich wachsendes Können mit einem umfangreichen Melodienreigen. Unter den Augen des Bürgermeisters Herrn Tribukeit sowie der Schulleitung mit Frau Dr. Skodda, die die Begrüßungs- und Dankesworte sprach, eröffneten die Bläser der fünften und sechsten Klassen das zweistündige Programm unter der Leitung von Frau Radtke, natürlich nicht, ohne zuvor ihr - ebenso traditionelles - Probenwochenende absolviert zu haben. Dort hatten sie kräftig geübt und die stolzen Eltern, Familienangehörigen und Freunde sparten nicht mit Applaus.

Gesamtleitung und Moderation des weihnachtlich gestalteten Nachmittags lagen in den Händen von Frau Lange-Wolff, unter deren Dirigat insbesondere die Klezmer-Variationen und der Nussknacker-Swing mit Begeisterung aufgenommen wurden. Unterstützt wurde das Blasorchester der achten bis zehnten Klassen durch die Kollegen Frau Reimann, Herr Praetorius und Herr Tiede sowie durch Schülerinnen und Schüler der Abiturstufe. Mit dem Orchester- und Publikumsfavoriten "Piraten der Karibik" sowie dem "Mecklenburger Heimatlied" fand das Konzert einen stimmungsvollen Ausklang.

Für den gemütlichen Rahmen sorgten Eltern und Lehrer der 5. Klassen mit reichlich Kaffee und Kuchen. Der Förderverein war mit einem kleinen Basar vertreten, den Frau Berg und einige Kolleginnen und Kollegen liebevoll gestaltet hatten, denn ohne die umsichtige und großzügige Unterstützung unseres Fördervereins könnten viele Projekte und individuellen Maßnahmen nicht in dem angestrebten qualitativ hochwertigen Rahmen stattfinden. Bitte, bleibt und bleiben Sie uns weiterhin mit euren/Ihren Spenden erhalten!

Allen Beteiligten und ihren Angehörigen wünschen wir eine frohe Weihnachtszeit und einen gesunden Jahresausklang 2017!

Text/Fotos: Lie./Bu.

Am 15.11.2017 hieß es für 55 Schülerinnen und Schüler der Gymnasien Neukloster, Schönberg, Grevesmühlen, Gadebusch und Dorf Mecklenburg: Mathematikolympiade 2017, Stufe 2.

Auch wenn der Pokal wieder nach Grevesmühlen ging, erreichten unsere acht Schüler einen fantastischen 3. Platz in der Schulwertung, darunter Lene Bieschke (Kl. 7) Platz 2, Michael Berg (Kl. 9) Platz 1 und Philipp Engel (Kl. 11) Platz 4 in der Altersklassenwertung.

Herzlichen Glückwunsch!

Im Februar können wir dann hoffentlich wieder tolle Ergebnisse verkünden, wenn es heißt: Matheolympiade, Level III.

 

Drei Wochen hospitierte Xiaofei Li aus Chongquin in China an unserer Schule in verschiedenen Unterrichtsstunden. Ihr Ziel war es, mehr über das deutsche Schulsystem zu erfahren. Doch sie erzählte auch gern über ihr Land, wovon sich mehrere Klassen überzeugen konnten. Frau Li selbst unterrichtet an einer Schule mit über 4000 Schülern, in einer Stadt mit etwa 30 Millionen Einwohnern. Doch ihr gefiel unsere kleine Schule und vor allem die frische Luft hier. Das Interesse der Schüler und Lehrer an ihrem Land werden ihr positiv im Gedächtnis bleiben, sagt sie. Ihr sind aber auch große Unterschiede zur chinesischen Schule aufgefallen. So fand sie den Schultag hier nicht so stressig – in China haben die Schüler bis mindestens 17:30 Uhr Unterricht, die Oberstufe sogar bis 22 Uhr. Und die 12. Klasse muss auch am Wochenende den ganzen Tag in der Schule verbringen. Genauso wie deren Klassenlehrer.

Inzwischen ist sie wieder zu Hause gelandet und wir wünschen ihr möglichst viele kurze Tage und freie Wochenenden!

Text/Fotos: Sei.

 

 Schriftstellerin Erika Reichert auf den Spuren ihrer Lehrerin Tisa von der Schulenburg

Am Sonnabendvormittag lud die Schriftstellerin Erika Reichert Freunde, Lehrer der KGS „Tisa von der Schulenburg“ und Interessierte zu einem Meeting in das Foyer der Schule ein. Anlass des Besuches war u.a. eine kurze Lesung aus ihrem neuen Buch „Freie Fahrt in die weite Welt“, in dem Tisa von der Schulenburg, Namensgeberin unserer Schule, viel Platz findet.

Frau Reichert nutzte das Wochenende, um sich auf Tisas Spuren zu begeben, von der sie neun Jahre am Lyzeum in Dorsten (NRW) unterrichtet worden ist. Erste Anlaufstelle und Herberge für das Wochenende war das inzwischen zu einem Hotel umgebaute Tressower Schloss, in dem Tisa einen großen Teil ihrer Kindheit verbracht hatte.

Am Sonnabend wurden Frau Reichert und ihre mitgereisten Freunde dann von Frau Dr. Skodda, den Bürgermeistern Herr Tribukeit und Frau Kirsch, einigen Kollegen der KGS Dorf Mecklenburg, unserer Schülersprecherin Melina Marx, einigen Eltern und - zur Freude aller - von Frau Radtke mit dem Orchester Klasse 6 begrüßt. Neugierig auf die Geschichte der Schule hörten Frau Reichert und ihre Gäste vom Yamaha-Bläserprojekt und folgten Kunstlehrerin Frau Schleuß durch eine Ausstellung von Schülerarbeiten. Laut Tisa von der Schulenburg, die seit 1950 als Schwester Paula im Ursulinenkloster in Dorsten lebte und dort als Lehrerin und Künstlerin wirkte, ist Kunst nämlich „das Wichtigste, was man machen kann; sie bewegt und verändert die Menschen.“ Fr. Dr. Skodda und Frau Perten berichteten über die Traditionspflege in Hinblick auf Tisa von der Schulenburg an der KGS, dabei auch von Besuchen und dem Kontakt unserer Schule mit den Schwestern im Kloster, in dem Tisa/Schwester Paula bis zu ihrem Tode im Jahr 2001 lebte.

In Dorsten und Umgebung ist Schwester Paula, die von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem Bundesverdienstkreuz für ihr soziales Engagement und Lebenswerk ausgezeichnet wurde, eine feste und bekannte Größe. Jeder weiß, dass ihr Bruder, Fritz-Dietlof von der Schulenburg, maßgeblich an dem gescheiterten Attentat auf Hitler beteiligt war.                              

Erika Reichert hatte das große Glück, von Tisa von der Schulenburg unterrichtet worden zu sein, was sie In ihrem Buch schildert. Während der Lesung verriet sie: „Neun Jahre mit diesen hervorragenden Frauen [den Nonnen, D.P.] zu verbringen, hieß, Lebensqualität zu gewinnen“ und verabschiedete sich nach einem kleinen Imbiss in unserem Schülercafé „Tisa’s“ „tief bewegt“ und mit einer lieben Einladung zu sich nach Hause auf die Spuren unserer Namensgeberin, deren Geburtstag wir wieder im Dezember mit dem alljährlichen Rezitationswettbewerb feiern werden.

Pe./Tau.

 

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