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English Olympics Level II Form 6

 

Mittlerweile ist es zu einer schönen Tradition geworden, dass ein paar engagierte Lehrerinnen aus dem Landkreis Nordwestmecklenburg und der Hansestadt Wismar eine schulübergreifende Englischolympiade in den Klassenstufen 5 und 6 organisieren.

Im Vorfeld ermittelt  jede interessierte Schule in einer schulinternen Olympiade ihre besten Schüler. So erhalten sprachtalentierte Schüler die Möglichkeit, ihre Sprachkenntnisse anzuwenden und sich mit anderen Schülern zu messen.

In diesem Jahr qualifizierten sich in der Klassenstufe 6

Lisa Lindhorst        Kl. 6c

Liane Voth               Kl. 6c

Nane Schüßler       KL.6a

Reading, listening, monologue, dialogue und interpreting waren die Stationen, an denen um beste Ergebnisse gewetteifert wurde. Unsere Mädchen schlugen sich wacker. Aus einem Teilnehmerfeld von 22 Schülern belegten

Lisa Lindhorst    Platz 8 mit 55 P

Liane Voth          Platz 15 mit 52 P

Nane Schüßler   Platz 17 mit 51 P von 68 möglichen Punkten.

Alle 3 Mädchen erhielten das Prädikat „mit gutem Erfolg“. Darauf können sie wirklich stolz sein, wenn man bedenkt, welch hohen Anforderungen sie sich stellten.

Mir bleibt nur zu sagen: Herzlichen Glückwunsch und macht weiter so!

M. Kaule

 

 

 


 
Podiumsdiskussion zur Europawahl


 

Podiumsdiskussion zu Europawahl am 05.05.2009

Europa? Europa kennt doch jeder von uns, schließlich ist es der Kontinent, auf dem wir leben.

Aber fragt jemand nach der Bedeutung der Europäischen Union, schon entstehen bei dem einen oder anderen große Fragezeichen. Erst recht wenn man hört, dass am 9. Mai 2009 Europatag ist. Aber wir, die Schüler der 10. und 11. Klassen der Verbundenen Regionalen Schule und Gymnasium hatten die Möglichkeit, an unserem „Europatag“ mit einer SPD-Politikerin zu sprechen, die für das Europaparlament kandidiert.

Frau Radtke, die Gast an unserer Schule war, will den Menschen Europa näher bringen.
Sie kam zu uns, um mit uns eine dreistündige Diskussion zu führen. Wir sprachen mit ihr über die Geschichte der EU, diskutierten darüber, was uns die EU bringen würde, ob es ratsam wäre, dass man aus dem Staatenbund ein Land machen sollte.

Sollte es eine Sprache geben? Sind die Subventionen für die Agrarwirtschaft gerechtfertigt? Sollten die Türkei oder andere Länder der EU beitreten? Was bringt der Vertrag von Lissabon und lohnt sich die EU überhaupt für die BRD? All diese Fragen wurden diskutiert.

Die Diskussion war sehr lebhaft und auch der visuelle Beitrag auf der DVD informativ. So manch einem von uns ist klar geworden, wie wichtig dieses aktuelle Thema ist und dass sich eigentlich jeder darüber informieren muss und auch aktiv werden sollte.

Max Franke
Frühling erwacht 2009


 

Schüler des Wahlpflichtkurses 9/10 zeigten Wortwitz und schauspielerisches Talent



Auftritt auf der kleinen Bühne im Theater. Wow!

Die Schüler des Wahlpflichtkurses der Klassen 9 und 10 zeigten am 28. und 29. April ihre modernisierte Fassung von Frank Wedekinds „Frühlingserwachen“.

Turbulent ging es zu auf der Bühne, wenn die jungen Leute über ihre Sorgen und Nöte sprachen, wenn deutlich wurde, wie wenig Unterstützung so manch einer im Elternhaus hatte, wie Unkenntnis zur Katastrophe führte.

Ein klein wenig schwierig war es wohl für Uneingeweihte – für Zuschauer, die nicht so gut mit Frank Wedekinds Stück vertraut waren – der Handlung zu folgen.


Aber Wortwitz und so manche gut gesetzte Pointe glichen das aus. Auch waren Freude am Spiel und einige junge Talente zu erkennen, was von den Zuschauern mit viel Lachen und Beifall quittiert wurde.
Berufsinfos


Wie weiter nach dem Schulabschluss?

Damit es keine allzu großen Überraschungen in der Berufsausbildung und negative Erfahrungen sich in Grenzen halten, sollten Schüler möglichst früh mit der Berufsorientierung beginnen, so Frau Roggentin auf der ersten Berufsinformationsbörse an der Verbundenen Regionalen Schule und Gymnasium in Dorf Mecklenburg. Den zahlreich erschienenen Schülern, Eltern und Lehrern standen einige Experten aus den unterschiedlichsten Einrichtungen Rede und Antwort zu Problemen der Berufswahl und Ausbildung. Und tatsächlich nahmen besonders Schüler und Eltern die Gelegenheit wahr. Im Mittelpunkt standen Fragen nach der Bedeutung, insbesondere dem Nutzen der Schulpraktika bei der Bewerbung, aber auch nach der Funktion der zentralen Studienplatzvergabe – der ZVS. Ebenfalls wurden Gründe thematisiert, aus denen heraus die Ausbildung häufig abgebrochen wird. Der große Bedarf an Auszubildenden im Handwerk wurde angesprochen, jedoch auch herausgestellt hatte, dass die Grundlagen, die die Schüler mitbrächten, häufig nicht den Anforderungen genügen würden und dass es eine Durchfallquote von 75% gäbe. Ein gutes Fazit wurde nach mehr als einer Stunde anregender Diskussion gezogen: Die jetzigen Bewerber haben sehr gut Chancen auf dem Arbeitsmarkt, da es ausreichend Ausbildungsplätze gäbe. Die Podiumsdiskussion wurde mit dem Hinweis darauf beendet, dass anschließend alle Vertreter der folgenden Einrichtungen gern zu persönlichen Gesprächen zur Verfügung stehen würden.

IHK zu Schwerin 
Handwerkskammer Schwerin 
VFBJ e.V. 
Agentur für Arbeit Schwerin 
Arbeitskreis Schule Wirtschaft 
Hochschule Wismar 
WADAN - YARDS Werft 
Berufsschulzentrum Nord 
Tischlerinnungsmeister 
Garten- und Landschaftsbau Beidendorf 
Diese Gelegenheit wurde von den Schülern und Eltern intensiv genutzt.


 

Engagement beim Jugendparlament


Schule einmal anders

Zehn Schüler aus Dorf Mecklenburg durften eine Schulwoche einmal anders im russischen St. Petersburg erleben. Sie trafen sich mit Gruppen aus Russland, Wales, Dänemark und Schweden zu einer Konferenz zum Thema „Das kulturelle Erbe im Zeitalter der Globalisierung".



St. Petersburg. Die Gegensätze der kulturellen Hauptstadt Russlands – St. Petersburg – entdecken, war nur eine der Aufgaben des diesjährigen Jugendparlaments. Hier ein wirklich beeindruckendes Zentrum an der Neva mit der Eremitage und dem Fort Peter und Paul, dort die überdimensionierten Vorstädte mit tristen Hochhäusern, in denen die Gastschule liegt.

Dieser rasante Unterschied wurde durch die warme Gastfreundschaft und Herzlichkeit der russischen Gastgeber mehr als ausgeglichen: Auf der internationalen Jugendkonferenz in St. Petersburg ging es zwischen 50 Oberschülern und zehn Lehrern aus fünf Ländern sehr harmonisch und produktiv zu. In fünf interna­tionalen Teams mit Vertretern aus jeweils einem Land hatten die Schüler der Verbundenen Regionalen Schu­le und Gymnasium „Tisa von der Schulenburg" aus Dorf Mecklen­burg jede Menge Spaß und einen informativen Meinungsaustausch.

In fünf Arbeitsgruppen wurden natürlich über die Metropole St. Petersburg, den drohenden Verlust der kulturellen Identität, Toleranz im Umgang mit anderen Kulturen, Nähe und Unterschiede der Kulturen in Europa und über Subkulturen Präsentationen vorbereitet und am Schlusstag in einem beeindruckenden Abschluss vorgestellt.

Einer der vielen Höhepunkte der Konferenz war zweifellos der Besuch des Staatsballetts im Eremitage-Theater. Es gab natürlich „Schwanensee“. Zur Musik von Peter Tschaikowsky tanzte das St. Petersburger Ensemble auf Weltklasseniveau. Man muss es gesehen haben, um es nachempfinden zu können. Worte können dieses Erlebnis nicht erfassen. Die Schüler und Lehrer aller Teilnehmerländer waren begeistert.

Aus den Begegnungen mit Jugend­lichen der anderen Teilnehmerlän­der sind viele Freundschaften entstanden. Als besonders positiv empfanden die Schüler aus Dorf Mecklenburg die Team­arbeit und Kommunikation in englischer Sprache während der diesjährigen Konferenz des Jugendparlaments. 2010 ist die Schule in Dorf Meck­lenburg Gastgeberin des Jugendparlaments.
D.F.

Hier sind nun die Bilder von dem Jugendparlament in Russland, St. Petersburg. Viel Spaß beim Ansehen!

Kennwort: Verlorene Heimat

 

Pojektteilnehmer aus Bulgarien zu Besuch bei uns
Texte der bulgarischen Schüler

 



 

Episoden aus der deutschen und bulgarischen Geschichte

Unterwegs durch Europa auf den Spuren der Großväter... Unsere erste Begegnung beginnt mit dem Flug Bukarest - Berlin am sonnigen 19. März. Ja, ihr lest richtig, Bukarest. Wir kommen aus Bulgarien, unsere Stadt Dobritsch ist aber nur ca. 250 km von der rumänischen Hauptstadt entfernt. Die bulgarische Hauptstadt Sofia dagegen liegt ganze 550 km weit weg von uns. Und weil es in unserem Projekt auch über Zuwanderer aus Rumänien geht, nutzen wir unterwegs die Möglichkeit, die Orte zu sehen, aus denen unsere Großväter 1940 nach Süddobrudja gekommen sind.

Kaum in Berlin gelandet, geht es weiter mit dem Zug nach Wismar und Dorf Mecklenburg, wo uns unsere deutschen Partner erwarten. Wir werden von den Gasteltern abgeholt.

Vor uns stehen 6 Tage voller Projektarbeit. Sie beginnt am nächsten Morgen mit einigen Kennenlernspielen. Nach zwei Stunden wissen wir genau wer was mag, wer welches Unterrichtsfach besonders gern hat, wer welche Vorstellungen von seiner Zukunft hat und was er bereit ist, dafür zu tun. „Was ist für euch die Heimat?“ fragen uns die Lehrer? „Und wird es euch weh tun, wenn ihr sie verliert?“ Somit ist der Übergang zum Thema „Verlorene Heimat“ gemacht.

Am nächsten Tag präsentieren wir die Ergebnisse unsrerer bisherigen Recherchen. Die deutschen Schüler haben sieben Zeitzeugen befragt, die 1945 und 1946 aus Ostpreußen und Tschechien nach Mecklenburg geflüchtet sind. Wir sehen sechst hervorragende PowerPoint –Präsentationen. Wir, die bulgarischen Schüler haben zwei interaktive Poster über unsere Zeitzeugenbefragungen kreiert. Auch sie werden zusammen mit den zwei Webseiten des Projekts präsentiert. Nachher treffen wir uns mit einigen der Befragten und diskutieren mit ihnen über die Lehren aus der Geschichte und natürlich über unseren Migrationshintergrund.

Nach dem Ausflug nach Schwerin kommt der bulgarische Abend. Eine Präsentation über das Land, wo wir uns im Mai erneut treffen, bulgarische Spezialitäten, Volkstanz, herrlich vorgetragen von Ilionora, die eine Volkstracht trägt, ein BG-Quiz mit Preisen, eine kleine Impression über Bulgariens Landschaften, ein DVD-Film über Dobritsch in deutscher Sprache, eine Präsentation über das nächste Projekt, das wir im Herbst starten möchten.... und zum Schluss stellen wir fest, dass Bulgarien an neue Freunde in Mecklenburg-Vorpommern gewonnen hat.

Am nächsten Morgen sehen wir in der Schule den Film „Die Flucht“. Von der tragischen Geschichte angetan, fahren wir nach Boltenhagen und Klütz, Schloss Bothmer, wo der Film 2006 gedreht wurde. Die historischen Kulissen sind gewaltig.

In den Tagen der ersten Begegnung entsteht eine dritte!!!!!!!! Webseite unseres Projekts, die an der Homepage der deutschen Schule angeschlossen wird. http://vh.vrs-gym-dm.de/

Eine andere gemeinsame Variante erstellen wir in Bulgarien: www.kennwortvheimat.dir.bg

Jetzt haben wir drei Webseiten des Projekts. Eine davon steht bei eTwinning und erzählt den Schülern und Lehrern aus ganz Europa über unsere gemeinsame Arbeit. http://my.twinspace.etwinning.net/deutschland?l=en Wir wollen uns demnächst für das eTwinning – Qualitätssiegel auch für dieses Projekt bewerben. Schließlich ist eine unserer Lehrerinnen und Projektkoordinatorinnen ein frisch gebackener eTwinning-Ambassador.

Im gemeinsamen Deutschunterricht, bei den Präsentationen, auf den Ausflügen, in der Disko oder auf den Reisen nach Hamburg, Rostock und Schwerin mit den Gasteltern, überall verstehen wir uns wunderbar mit den deutschen Schülern. Sie sind sehr lieb und nett, die Organisation unseres Aufenthaltes in Wismar und Dorf Mecklenburg ist perfekt. Am letzten Morgen stehen wir auf dem Bahnhof in Bad Kleinen und nehmen Abschied voneinander. Umarmungen und Tränen... Auf Wiedersehen, Freunde! Wir freuen uns schon auf euren Besuch bei uns... ! Habt nur 8 Wochen Geduld!

Letzte Fahrt mit dem Zug nach Berlin. Den Nachmittag des 25.März verbringen wir in Berlin, da unser Rückflug am nächsten Morgen sehr früh startet. Eine Stadtrundfahrt durch die Hauptstadt, viele Fotos vor den Sehenswürdigkeiten, über die man so viel im Deutschunterricht gelernt hat... und wieder Koffer packen. Wo finden wir Platz für die zahlreichen Geschenke, die wir von den deutschen Gastfamilien bekommen haben???? Und was liegt in den schönen bunten Päckchen??? Aufregung pur ... .

Der Rückflug führt uns wieder nach Rumänien. Von da aus geht es weiter mit dem Bus nach Bulgarien. Und plötzlich sind wir wieder in der Süddobrudja, wieder da, von wo unsere bulgarischen Vorfahren nach Dobritsch zugewandert sind... Der Kreis schließt sich... Die Ostsee und die Flüchtlinge vom Ende des Zweiten Weltkrieges, Süddobrudja und die Zuwanderer von 1940..., ihre Wege durften und konnten wir während dieser achttägigen Reise durch Europa gehen und erleben... .

Im Bus, unterwegs nach Hause, hören wir im Radio ein Lied von Silvie Vartan. Moment mal, war sie nicht auch ein Flüchtling??? „Ja, ihr Vater war ein politischer Flüchtling“, erzählen uns die Lehrer. „Er kehrte dem kommunistischen Regime in Bulgarien 1952 den Rücken und flüchtete mit seiner ganzen Familie nach Paris. Da wuchs Tochter Silvie auf, wurde eine hervorragende Sängerin und machte Karriere im Westen. Nur wir in ihrer Heimat wussten nichts von ihr, wir lebten ja damals hinter dem Eisernen Vorhang... . Allerdings dauerte das nur bis 1989. Nach der Wende haben die Medien die Künstlerin sofort zum Publikumsliebling auch in der Heimat Bulgarien gemacht“. Und so sind wir mit dieser kurzen Erläuterung beim nächsten Thema, an dem wir in Zukunft arbeiten wollen – „Das Medienbild der politischen Emigranten und der Republikflüchtlinge vor und nach der Wende“... Tolle Überbrückung zum neuen Thema, diese Busfahrt mit dem Lied... Und wir bleiben beim Thema Migration...

Maria, Stella, Ilionora, Joanna, Nurdjihan – Klasse 9w
Alexandra, Pavlina, Gergana – Klasse 11w
Velislava – Klasse 10b, Birdjan – Klasse 11b

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