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Mit verschlafenen Gesichtern aber doch aufgeregt trafen sich die zehn Teilnehmer am Jugendparlament mit ihren Lehrern am frühen Morgen des 25. März 2018 auf dem Schweriner Hauptbahnhof. Nach dreieinhalb Stunden Zugfahrt kamen wir gegen 8:30 Uhr auf dem Flughafen in Berlin an, von wo aus wir nach St. Petersburg flogen. St. Petersburg – Stadt der weißen Nächte. Russland – unendlich großes Land, in dem Leute wohnen, die einen Hang zum Wodka haben. Ob sich unsere Vorurteile bestätigen würden? Um dies herauszufinden, opferten wir sogar unsere Osterferien.

Nachdem wir es nach fast einer Stunde endlich durch die Grenzkontrolle geschafft hatten, wurden alle Schüler von ihren Gastfamilien abgeholt. Da die Ankunft der schwedischen Teilnehmer am Jugendparlament erst für den Abend geplant war, hatten alle viel Zeit, ihre Gastfamilien kennenzulernen.

Am Montag begann die Arbeit. Zum Thema „Everyone has a culture, everyone is unique” arbeiteten 30 Schüler aus Deutschland, Schweden und Russland in ihren Gruppen bzw. Workshops an verschiedenen Themen wie zum Beispiel „The use of Time“ oder „Culture is an Iceberg“, bei dem es darum ging, was von der Kultur eines Landes sichtbar ist und was unsichtbar ist, aber dennoch vorhanden, wie zum Beispiel Normen und Werte. Traditionen im Heimatland und in der Familie, Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Schule oder einfach beim Anreden einer Person wurden ebenfalls thematisiert.

Neben der Arbeit am Thema bekamen alle auch noch eine gute Portion Kultur und Geschichte geboten, zum Beispiel bei der Stadtrundfahrt durch die Metropole an der Ostsee oder auch beim Besuch des Katharinenpalastes mit seinem weltberühmten Bernsteinzimmer. Einladungen am Abend, Shopping oder auch ein Fußballspiel rundeten die Tage ab. Die russischen Gastgeber hatten sich oft am Abend noch etwas für uns ausgedacht und ließen sich dabei auch nicht von den arktischen Temperaturen abhalten, die St. Petersburg für uns bereithielt.

Am Donnerstag schließlich fanden die Präsentationen der Arbeitsergebnisse statt. Ob Poster, Video oder Dramaaufführung vom „Fischer und seiner Frau“ in einem Mix aus „einfacher“ Geschichte, romantisch angehauchter Erzählung, als Soap-Opera oder Horror-Geschichte - alles erhielt viel Applaus.

Nach einer ziemlich kurzen Nacht war es am Karfreitag um 6 Uhr Zeit, sich von unseren Gastfamilien zu verabschieden. Beladen mit allerlei Geschenken traten wir die Heimreise an. Was bleibt? Die Erinnerung an ein Treffen mit alten und neuen Freunden, an die Gastfreundlichkeit, die wir in den Familien erfuhren und an eine wunderschöne Innenstadt.

Auf jeden Fall war dieses Parlament ein Erfolg und hoffentlich werden wir den einen oder anderen Teilnehmer im nächsten Jahr hier bei uns in Dorf Mecklenburg wiedersehen. Vorurteile? Dann hoffentlich nicht mehr.

(Text/Fotos: Sei, mit Zuarbeit aller Teilnehmer)

Auf der großen Bühne vor Eltern, Freunden, Mitschülern und Lehrern aufzutreten, ist eine Sache. Das kennen einige Elftklässler unserer Schule seit Jahren von diversen Bläserklassenauftritten. Parallel allerdings noch ein Stück zu spielen, in dem sie auch singen, das war für viele neu und „dazu gehört was“, wie Herr Brethack lobte. Neben vielen anderen schaute er sich am vergangenen Freitagabend das Musical „Heul‘ doch!“ im Foyer unserer Schule an.

21 Schüler der diesjährigen elften Klassen unterhielten das Publikum eine knappe Stunde mit einem Stück, dessen bedrückendes Thema erst einmal nachdenklich stimmt. Eine kurze Inhaltsangabe: Für Florentine wird der tägliche Gang zur Schule zu Albtraum. Den Sticheleien und Bosheiten ihrer Mitschüler ausgeliefert, findet sie nur Halt bei ihrer Freundin Eva. Doch es kommt, wie es kommen muss: Vanessa, die Anführerin der Klasse, und ihr treuer Begleiter Määx bringen Eva dazu, sich von Florentine zu distanzieren. Die Tussen, die Coolen, die Streber und die Egoisten befeuern die Ausgrenzung ihrer Mitschülerin oder ignorieren sie. Der Direktor scheint um Hilfe bemüht, die Lehrerin überfordert, die Eltern hilflos.

Kursleiterin Undine Lange-Wolff erwarb die Rechte für das Musical zum Schuljahresbeginn. Von da an galt es, die Schüler für Rollen wie niedergeschlagenes Opfer, fiese Täter, coole Typen und wahrhafte Tussen zu begeistern. Direktor und Lehrerin und Mutti und Vati sind auf den ersten Blick vielleicht auch keine Traumrollen. Und wer die Technik bedient, bekommt eigentlich immer nur Schelte, wenn etwas nicht klappt, nie Lob.

Viel Lob, langen Applaus und Blumen von Frau Dr. Skodda und Herrn Meißner haben sie hinterher aber alle bekommen: Leon an der Technik, Charlotte als Florentine, Finja als Eva, Lina als Vanessa, Max als Määx, Gini, Celin und Tasneem als Streber, Julia als Frau Schirmer, Julian als Direktor, Luca und Richard als Flos Eltern, Hanna, Jacqueline, Merle und Gina als die Tussen, Lucas, Jan, Michel und Lena als die Coolen, Lea an der Gitarre und Tim an der Trompete. Und nicht zuletzt Frau Lange-Wolff für ihre Arbeit mit einem Kurs, mit dem es ihr Spaß gemacht hat.

Alle waren großartig.

Vielen Dank für einen kurzweiligen Musical-Abend! Gerne wieder!

 

 

 

In der vergangenen Woche fiel der sprichwörtlich letzte Vorhang für unsere geschätzte Kollegin Elke Lietz. Nach fast 20 Jahren Unterricht an der heutigen KGS Dorf Mecklenburg verabschiedete sich die Lehrerin der Fächer Deutsch, Philosophie und Darstellendes Spiel von ihren Schülern. Diese hatten sich am Mittwochnachmittag im Foyer der Schule versammelt, um das Stück „Deadline“ nach Henning Mankell zu sehen, welches der Kurs „Darstellendes Spiel 9/10“ unter der Leitung von Frau Lietz aufführte.

Der für seine Kriminalromane bekannte schwedische Autor Henning Mankell war 2003 für einige Wochen nach Uganda gereist, um dort mit Aidskranken und deren Angehörigen zu sprechen. Bewegt von einem Projekt, bei dem Entwicklungshelfer Eltern dabei unterstützen, Erinnerungsbücher für ihre Kinder zu verfassen, entstand der zum Teil biografische Roman „Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt“.

Dieser ist Ausgangspunkt des Theaterstücks „Deadline“, in dem zwölf völlig unterschiedliche Personen (Geschäftsmann, Weltenbummler, kranker Farmer, Ärztin, etc.) am Flughafen Entebbe auf das letzte Flugzeug nach Deutschland warten. Währenddessen berichten sie über ihre Erfahrungen in Uganda in Hinblick auf die AIDS-Katastrophe.

Aufgrund der wenigen Probezeit war bei einigen Darstellern zuvor großes Lampenfieber zu spüren; alle spielten ihre Rollen aber toll und der Applaus am Ende der Vorstellung motiviert hoffentlich zum Weitermachen!

Bu/Tau

Das neue Kalenderjahr 2018 hat gerade erst begonnen und wir müssen schon an das neue Schuljahr, das im August beginnt, denken. Die Planungen für 2018/19 beginnen jetzt. Wie viele neue Schüler werden wir haben? Wie viele neue Klassen können wir dann bilden? Davon hängen die weiteren Planungen ab. Die Schüler der jetzigen 4. Klassen entscheiden sich bereits in den folgenden Wochen für eine weiterführende Schule. Deshalb gestalten wir jedes Jahr einen „Schnuppertag“.

Am Freitag, dem 05.01.2018, waren 93(!) Schüler der 4. Klassen aus den Grundschulen Dorf Mecklenburg, Lübow und Bobitz bei uns zu Gast. Wir hatten sie eingeladen, unsere Schule kennenzulernen. So konnten die Viertklässler in verschiedene Unterrichtsfächer „hineinschnuppern“.

Neben Biologie standen auch die Fächer Geografie, Physik und Chemie auf dem Programm. Die Grundschüler waren mit Begeisterung dabei und brachten schon eine Menge an Wissen mit.

Unsere Schule bietet Schülern der 5. Klassen das Yamaha-Bläserprojekt an, in dem sie die Möglichkeit haben, ein Instrument zu erlernen. Stolz haben die Bläser des Orchesters der Klassen 5b/d (es gibt ein weiteres Orchester aus den Bläsern der Klassen 5a/c) den Grundschülern ihre Instrumente vorgestellt und ihnen gezeigt, was man alles schon nach ca. 4 Monaten spielen kann.

Wir hoffen auch im nächsten Schuljahr wieder auf viele neue Bläser aus den 5. Klassen.

Anschließend gingen wir mit den Schülern in unsere Sporthalle, in der sich die Klassen in Staffelwettbewerben einen fairen Wettkampf lieferten.

Begleitet wurden die Klassen den ganzen Vormittag von Schülern der Klassen 9I/II. Sie brachten die Grundschüler zu den einzelnen Stationen und sorgten mit dafür, dass der Zeitplan eingehalten wurde. In der Sporthalle halfen sie bei der Organisation der Staffelwettbewerbe. Vielen Dank dafür!

Ein großes Dankeschön den Kolleginnen und Kollegen für die Vorbereitung und Durchführung des Schnuppertags!

Hoffen wir auf viele neue Fünftklässler für das Schuljahr 2018/19!

 

D. Lange

 

 

Am vergangenen Samstag öffnete die Verbundene Regionale Schule und Gymnasium „Tisa von der Schulenburg“ wieder ihre Türen, um allen Interessierten und insbesondere den Eltern der zukünftigen Fünft- und Siebtklässler einen Einblick in das Schulleben in Dorf Mecklenburg zu geben.

Um 10 Uhr eröffnete Schulleiterin Frau Dr. Skodda den Vormittag, wünschte allen viel Spaß und überließ die Bühne einem der Aushängeschilder der Schule: den Bläserschülern um Musiklehrerin und Orchesterleiterin Frau Lange-Wolff. In einem gut gefüllten Foyer spielten die Bläser der 5. Klassen (mit Verstärkung aus Klasse 6) ein paar Titel und stellten dabei die Flöten, Klarinetten, Trompeten, Waldhörner, Saxophone und viele weitere Instrumente vor, die man an der KGS Dorf Mecklenburg lernen kann.

Wer seinen Rundgang dann im Haus IV startete, konnte sich am Stand der „Updater“ über das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ informieren, im Schülercafé „Tisa´s“ eine kurze Verpflegungspause einlegen, am Bücherbasar des Fördervereins „Tisa-Schule e.V.“ stöbern und in den Räumen der oberen Etage Musikinstrumente oder selbst programmierte Computerspiele und Roboter ausprobieren.

In Haus I warteten die Fachlehrer des literarisch-gesellschaftswissenschaftlichen Bereichs. Bei Englischlehrerin Frau Perten erfuhr man z.B. etwas zur alljährlich stattfindenden Sprachreise der Schüler des regionalen und gymnasialen Zweiges nach England.

Zeit zum Experimentieren und Ausprobieren war in den Häusern II und V bei den Naturwissenschaften. Im Chemieraum freuten sich die Besucher über die Materialvielfalt und stellten schwarze Raupen aus Emser Pastillen her oder testeten die Reinigungsleistung von Aktivkohle an Zaubersteinen; in den Physikräumen wurde fleißig gesteckt, verkabelt und gemessen. Bei Herrn Meißner war zudem auch ein Blick in die Sterne via Teleskop am Bildschirm möglich. Bei den Biologen wurden u.a. menschliche Modelle auseinander- und wieder zusammengebaut, mikroskopiert und ein grünes Klassenzimmer, das in Dorf Mecklenburg an der frischen Luft entstehen soll, vorgestellt. Wer bereits an der KGS Dorf Mecklenburg lernt und Lust hat, daran mitzuarbeiten, der kann sich gerne bei Herrn Leinigen melden.

In Haus III, in dem hauptsächlich die Klassen 5 und 6 lernen, ging es bei Herrn Dähn um Fördermöglichkeiten an der Schule und bei Frau Hasenpusch und Frau Roxin um die Arbeit in den 5. Klassen. Bei Frau Langbehn konnte man das Geodiplom ablegen und Frau Grahn belohnte die Spielbereitschaft der Besucher des Faches Latein mit römischem Gebäck und modern interpretiertem Opferbrot.

Auch die zweite Schülerfirma unserer Schule, Merch.a.nice, ein Projekt des Wirtschaftskurses von Herrn Serner, hat ihre mit dem Schullogo bedruckten Hoodies, T-Shirts und Jutebeutel präsentiert. Diese können in Kürze in verschiedenen Farben im „Tisa´s“ geordert werden.

In Haus V erfuhren die Besucher etwas von Frau Jarzembinski über das Fach Religion und Frau Hagedorn führte durch ihren Werkraum und die Lehrküche. Apropos: Zu essen gab es reichlich: Die Mittags-Pizza der Zwölftklässler war lecker und auch der Kuchen schmeckte nachmittags am Kaffeetisch nach einem gelungenen Tag der oder offenen Tür dank des Einsatzes des Kollegiums und allen Beteiligten prima.

 

Auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen an der KGS Dorf Mecklenburg!

 

 

 

Text: Tau.

Fotos: Sei.

 

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