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Oktober 2006

Dienstag
Schon als wir morgens in der Schule angekommen waren, regnete es in Strömen. Aber auch das konnte uns die gute Laune nicht verderben. Pünktlich um 8.00 Uhr saßen dann 16 Schülerinnen (Klasse 9-12), Frau Perten, Frau Hasse und der sympathische und gut gelaunte Busfahrer Norbert im Bus. Nach anderthalb Stunden Fahrt, während der wir den Kultsender NDR 2 hörten, machten wir unsere erste Pause in der Nähe von Wahlstedt. 15 Minuten später stiegen auch endlich Frau Perten und Frau Hasse wieder in den Bus und es konnte weitergehen in Richtung Lübeck. Dort fuhr Norbert in einen Kreisverkehr – und nach einer Runde wieder zurück auf die Autobahn. Diagnose: VERFAHREN… Um 11.05 Uhr begann das Abenteuer Dänemark. Unsere halbstündige Mittagspause verbrachten wir auf dem Rastplatz Ostrup Øst. PLATSCH! Um 12.55 Uhr konnte der Bus dem Dauerregen nicht mehr standhalten. Es regnete durch das Dachfenster auf zwei unschuldige Schülerinnen nieder. Nach insgesamt 6 Stunden Fahrt erreichten wir unser Ziel Hadsten. Spannung lag in der Luft, wir waren alle sehr nervös. Der nette Deutschlehrer Bert holte uns vom Parkplatz der Schule ab. In der Schulkantine wurden wir schon sehnsüchtig mit selbstgebackenen Kuchen und Getränken von der dänischen Comeniusklasse erwartet. Nach der freudigen Begrüßung konnte jedes „Paar“ nach Lust und Laune den weiteren Tagesablauf selbst bestimmen. Die meisten verbrachten einen amüsanten (und langen) Abend bei der Familie oder mit Freunden, z.B. einen lustigen Spiele- oder DVD-Abend, einen Kinobesuch oder ein Abendessen mit Freunden.

Mittwoch
Am zweiten Tag erwartete uns in der Schule eine 90-minütige Unterrichtsstunde, je nach eingeteiltem Team entweder Mathe, Physik oder Chemie. Der Unterricht wurde anders gestaltet als gewohnt: Lehrer werden geduzt, viele Experimente und selbstständiges Arbeiten. Um 9.45 Uhr fanden sich (fast) alle Schüler und Lehrer in der Kantine ein. Der Direktor hielt eine für uns unverständliche Rede. Wir verstanden nur Wörter wie Mecklenburg, Frau Perten und Frau „Hesse“?. Außerdem führten einige Schüler zwei Musikstücke vor. Solche Morgenversammlungen gibt es in Hadsten jeden Mittwoch. In der zweiten Unterrichtsstunde machten wir einen Spaziergang durch Hadsten. Die dänischen Schüler zeigten uns das Kulturhaus und die Hauptstraße mit Geschäften. Pünktlich zur zweiten Pause waren wir wieder in der Schule, und danach ging`s für uns alle zum Physikunterricht. Für nach dem Unterricht hatten die Dänen ein Sportturnier vorbereitet. Wir spielten Volleyball, Hockey und Poball. Währenddessen bereiteten zwei dänische, eine deutsche Schülerin und die Deutschlehrerin das Abendessen vor. Nach etwa zwei Stunden aufregenden Sport verabschiedeten wir uns erstmal voneinander und gingen bzw. fuhren nach Hause. Um 19.00 Uhr trafen wir uns in der Schule wieder. Jeder brachte etwas Leckeres zu essen und zu trinken mit. Nach dem langen, gemeinsamen Essen präsentierten uns die Dänen ihr vorbereitetes Programm aus Musik, Spielen und Theatersport (Improvisationstheater). Kurz nach 22.00 Uhr fuhren alle wieder nach Hause.

Donnerstag
Am Donnerstag ging es zuerst wieder in die Schule, in den Unterricht. In der ersten Stunde hatten wir Musik oder Englisch und in der zweiten Stunde hatten wir Deutsch oder Physik. Für das eine Team fiel der Unterricht aber leider aus, der Lehrer war unerwartet krank geworden. Um12.30 Uhr trafen wir uns vor der Schule auf dem Parkplatz, wo uns der Bus in Richtung Århus erwartete. In der zweitgrößten Stadt Dänemarks angekommen, besuchten wir das Kunstmuseum AROS. Dort hatten wir eine Führung durch zwei Ausstellungen: Hans-Christian Andersen Fairy Tales und Nine Spaces. Danach zeigten uns die dänischen Schüler/innen das zweitgrößte Shoppingcenter Dänemarks. Den Abend verbrachten wir in einem persischen Restaurant. Danach konnten den weiteren Verlauf des Abends frei gestalten.

Freitag
Am Freitag traten wir die Rückreise nach Dorf Mecklenburg an. Nach einer langen, herzlichen Verabschiedung holte uns unser geliebter Busfahrer Norbert wieder ab und es ging los Richtung Heimat. Nach sechs Stunden Fahrt erreichten wir die Schule, wo die meisten schon von ihren Eltern erwartet wurden.

Alles in allem haben wir die vier Tage in Dänemark sehr genossen und freuen uns schon sehr auf den Besuch der Dänen im März 2006.

 

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