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Auf den Spuren unserer Namensgeberin


Juli 2008


Um mehr über unsere Namensgeberin, Gräfin Tisa von der Schulenburg, zu erfahren, begaben wir – das sind 15 Gymnasiasten des Wahlpflichtkurses Gesellschaftswissenschaften der Verbundenen Regionalen Schule und Gymnasium Dorf Mecklenburg – uns am 10. und 11. Juli auf eine Radtour nach Trebbow, Tressow und Gressow.
Im vergangenen Herbst durften wir schon bei einem Besuch im Ursulinenkloster in Dorsten viel über das Leben und Wirken von „Schwester Paula“ erfahren, das ist der Name, den Tisa von der Schulenburg im Kloster trug.
Basierend auf umfangreichen Vorbereitungen, starteten wir unsere kleine Bildungsreise am Donnerstag in Dorf Mecklenburg in Richtung Trebbow, wo wir, die Schüler und unsere Lehrerin Frau Pabst, von Vertretern des Fördervereins am dortigen Teehaus empfangen wurden.
 
Schüler des Wahlpflichtkurses Gesellschaftswissenschaften, Frau Pabst

Im Teehaus hörten wir interessante Ausführungen zur derzeitigen Ausstellung „Prager Frühling“ von Heiko Lietz – einem Zeitzeugen. Besonders freuten wir uns, dass Jens-Peter Martens, der aus Lübstorf stammt und einen ganz engen Kontakt zu Schwester Paula in ihren letzten Lebensjahren hatte, es ermöglichen konnte zu kommen. Er erzählte uns ganz viel über Tisas Leben, besonders über die Zeit der Kriegsjahre, die sie auf dem Gut in Klein Trebbow verlebte. Originalfotos und – briefe, die er mitgebracht hatte, veranschaulichten die höchst interessanten und persönlichen Geschichten von dieser bemerkenswerten Frau. Danken wollen wir Herrn Professor Schwarte, der diesen Teil unserer Exkursion organisierte.
In Groß Trebbow ging das Abenteuer weiter: Übernachtung in der Pfarrscheune. Zum Grillabend stieß dann wieder Jens-Peter Martens mit weitläufigen Verwandten Tisas aus der Schweiz, die hier in der Nähe Urlaub machten, dazu. Natürlich wollen wir weiterhin in Kontakt bleiben!
Nach einer recht kurzen Nacht, einem selbst organisierten ausgiebigen Frühstück machten wir uns am Freitagmorgen, den Spuren Tisas folgend, auf nach Gressow, um die dortige Kirche, mehr aber noch die 1985 angebrachte Bronzetafel zum Gedenken an den 1944 hingerichteten Bruder Tisas, Fritz Dietloff von der Schulenburg, zu besichtigen.
Tief beeindruckt fuhren wir dann weiter nach Tressow. Dank des jetzigen Besitzers des Schlosses, in dem Tisa von der Schulenburg ihre Kindheit verbrachte, hatten wir die Möglichkeit, einen Rundgang durch das zum Teil schon restaurierte Gebäude zu machen.
Noch nichts vom folgenden Muskelkater ahnend, fand unsere Radtour gegen Mittag in Dorf Mecklenburg ihr Ende. Wir danken Herrn Brethack für die Organisation und Betreuung während der zwei eindrucksvollen und erlebnisreichen Tage, aber besonders danken wir Frau Pabst, die die Idee hatte und uns anspornte, auch Kontakte selbst zu knüpfen, den Grillabend zu organisieren und vieles mehr. Das war ein toller Abschluss eines anstrengenden, jedoch auch höchst ereignisreichen Schuljahres.

Schüler des Wahlpflichtkurses Gesellschaftswissenschaften, Frau Pabst, Frau Perten

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