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Wandertag zum Phantechnikum (7I, 7II)

Grauer Himmel, leicht kühl und den Regen schon erahnend machten sich die Klassen 7I und 7II mit Frau Reimann, Herrn Leinigen und Herrn Mann auf den langen Weg zu Fuß ins Phantechnikum. Trocken im Bürgerpark angekommen, genehmigten sich beide Klassen eine kurze Frühstückspause und legten dann die restlichen Minuten froh gestimmter zurück. Im Phantechnikum beantworteten alle Schüler in Kleingruppen Fragen zu einer Rallye und erweiterten so ihr Wissen bspw. zu Leonardo da Vinci und zur Technik.

Anschließend ging es zurück Richtung Schule. Während einige Schüler nun schon Mühe hatten, Schritt zu halten, waren andere derartig motiviert schnellstmöglich zu McDonalds zu gelangen, dass sie wahrscheinlich regelrecht gerannt wären, wenn Frau Reimann sie nicht gehäuft zur Langsamkeit ermahnt hätte. Im Schnellrestaurant angekommen, sah man bereits die Verzweiflung in den Augen der Kassierer bei der Masse an Schülern mit ihren Bestellungen. Nach der dann doch schnellen Abfertigung waren alle zufrieden und genossen sogar den einsetzenden Sonnenschein. Das letzte Stück gestaltete sich dementsprechend angenehm und der Abschied an der Schule fiel allen Schülern und Lehrern gut gestärkt recht leicht.

Wandertag nach Groß Raden (7. Klassen)

Es regnet. Es ist kalt. Und wir fahren zum Freilichtmuseum nach Groß Raden. Keine guten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Wandertag.

Im Bus war es erfreulich warm und natürlich trocken, sodass sich die Stimmung leicht hob. Auf dem Parkplatz angekommen, machten wir uns heiter auf den Weg und wurden von den Mitarbeitern des Museums empfangen. In drei Gruppen aufgeteilt, ging es zusammen mit Frau Reimann, Frau Wentorp, Frau Langbehn, Herrn Golz, Herrn Leinigen und Herrn Lübcke auf Erkundungstour durch das nachgebaute Steinzeitdorf, wo wir erfuhren, dass Kinderarbeit zur damaligen Zeit einfach normal und wichtig für das Überleben eines Stammes war, dass man mit 12 bereits verheiratet werden konnte und dass Mahlzeiten erst gejagt, geerntet und verarbeitet werden mussten, bevor man sie irgendwann essen konnte. Danach musste erst einmal der eigene Hunger gestillt werden. Anschließend konnten wir aus vier Workshops einen wählen, bei dem wir einen Becher töpfern, Zinnmünzen o. Ä. gießen, Lederbeutel herstellen oder Brot backen konnten. Bei allen Workshops war voller Körpereinsatz gefragt. Ab und an hörte man kleine Frustrationsrufe, wenn bspw. der angespitzte Knochen nicht durch das Leder wollte oder der Ton zu nass wurde. Die Freude war dann aber groß, als alle schließlich ihr eigenes Produkt in den Händen hielten. Dann ging es zurück zum Bus, der uns zum Glück mit seiner Heizung empfing. Wieder aufgewärmt, kamen wir an der Schule an. Ein erfolgreicher und doch schöner Wandertag liegt hinter uns.

Text/Fotos: Fr. Reimann und Fr. Wentorp

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