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Das Europäische Jugendparlament ist in den Teilnehmerländern schon eine liebgewonnene Tradition geworden. In diesem Jahr trafen sich vom 5. bis 10. Mai wieder Schüler aus Deutschland, Dänemark, Schweden und Russland, um gemeinsam intensiv an einem Thema zu arbeiten. Diesmal war es das Thema Mobilität, das in seinen vielen Facetten in mehreren Workshops bearbeitet wurde.

„Mobility is life – life is mobility“. Dass dies wirklich wahr ist, konnte man bereits in der Kennenlernrunde am Montag erfahren, in der die Teilnehmer den Weg ihrer Großeltern und Eltern an ihren jetzigen Wohnort nachvollzogen.

In den anschließenden Gruppenarbeitsphasen setzten sich die Jugendlichen mit den Ursachen von Mobilität auseinander, beschäftigten sich mit Verkehrsmitteln, versuchten zu klären, ob Migration eine Chance ist und bearbeiteten außerdem das Thema Work and Travel. Die Ergebnisse dieser Arbeit wurden am Donnerstag zusammen mit den Ergebnissen der künstlerischen Workshops „Film“, „Kreatives Schreiben“, „Kunst“ und „Darstellendes Spiel“ sehr erfolgreich präsentiert. Am Mittwochnachmittag wurden die Workshops ins Agrarmuseum verlegt. Hier überlegten die Schüler, ob und wie sich der Arbeitsweg der Menschen verändert hat, wie neue Autobahnen das Gesicht einer Landschaft verändern oder wie sich die Motoren entwickelten.

Natürlich mussten die Parlamentarier nicht nur in der Schule arbeiten, sondern ihnen wurde durch Ausflüge die Möglichkeit geboten, unsere Umgebung näher kennenzulernen. So fuhren die Teilnehmer am Dienstagnachmittag nach Schwerin und am Donnerstag nach Lübeck. Dort stand unter anderem das Europäische Hansemuseum mit seinen vielen interaktiven Monitoren auf dem Plan.

Nach den Präsentationen am Donnerstag saßen alle Teilnehmer, ihre Gastgeber und die Lehrer bei einem sehr schönen Abschlussessen zusammen und unterhielten sich noch einmal über die vergangene Woche – über die Projekte, die Partys, die Ausflüge.

Am Freitagmorgen verabschiedeten sich alle Gastschüler am Bahnhof von ihren Gastgebern.

Vielen Dank an alle Lehrer, die an dem guten Gelingen dieses Projektes beteiligt waren und einen ganz besonderen Dank an alle Familien, die den schwedischen, russischen und dänischen Gastschülern für eine Woche ein Zuhause geboten haben.

Übrigens werden ab dem nächsten Jahr wieder fünf Länder am Jugendparlament beteiligt sein. Wir freuen uns sehr – nach einer langen Zeit der Suche nach einem geeigneten Projektpartner – Georgien im nächsten Jahr mit in Dänemark begrüßen zu dürfen.

Text/Fotos: K. Seifert

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