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 Schriftstellerin Erika Reichert auf den Spuren ihrer Lehrerin Tisa von der Schulenburg

Am Sonnabendvormittag lud die Schriftstellerin Erika Reichert Freunde, Lehrer der KGS „Tisa von der Schulenburg“ und Interessierte zu einem Meeting in das Foyer der Schule ein. Anlass des Besuches war u.a. eine kurze Lesung aus ihrem neuen Buch „Freie Fahrt in die weite Welt“, in dem Tisa von der Schulenburg, Namensgeberin unserer Schule, viel Platz findet.

Frau Reichert nutzte das Wochenende, um sich auf Tisas Spuren zu begeben, von der sie neun Jahre am Lyzeum in Dorsten (NRW) unterrichtet worden ist. Erste Anlaufstelle und Herberge für das Wochenende war das inzwischen zu einem Hotel umgebaute Tressower Schloss, in dem Tisa einen großen Teil ihrer Kindheit verbracht hatte.

Am Sonnabend wurden Frau Reichert und ihre mitgereisten Freunde dann von Frau Dr. Skodda, den Bürgermeistern Herr Tribukeit und Frau Kirsch, einigen Kollegen der KGS Dorf Mecklenburg, unserer Schülersprecherin Melina Marx, einigen Eltern und - zur Freude aller - von Frau Radtke mit dem Orchester Klasse 6 begrüßt. Neugierig auf die Geschichte der Schule hörten Frau Reichert und ihre Gäste vom Yamaha-Bläserprojekt und folgten Kunstlehrerin Frau Schleuß durch eine Ausstellung von Schülerarbeiten. Laut Tisa von der Schulenburg, die seit 1950 als Schwester Paula im Ursulinenkloster in Dorsten lebte und dort als Lehrerin und Künstlerin wirkte, ist Kunst nämlich „das Wichtigste, was man machen kann; sie bewegt und verändert die Menschen.“ Fr. Dr. Skodda und Frau Perten berichteten über die Traditionspflege in Hinblick auf Tisa von der Schulenburg an der KGS, dabei auch von Besuchen und dem Kontakt unserer Schule mit den Schwestern im Kloster, in dem Tisa/Schwester Paula bis zu ihrem Tode im Jahr 2001 lebte.

In Dorsten und Umgebung ist Schwester Paula, die von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem Bundesverdienstkreuz für ihr soziales Engagement und Lebenswerk ausgezeichnet wurde, eine feste und bekannte Größe. Jeder weiß, dass ihr Bruder, Fritz-Dietlof von der Schulenburg, maßgeblich an dem gescheiterten Attentat auf Hitler beteiligt war.                              

Erika Reichert hatte das große Glück, von Tisa von der Schulenburg unterrichtet worden zu sein, was sie In ihrem Buch schildert. Während der Lesung verriet sie: „Neun Jahre mit diesen hervorragenden Frauen [den Nonnen, D.P.] zu verbringen, hieß, Lebensqualität zu gewinnen“ und verabschiedete sich nach einem kleinen Imbiss in unserem Schülercafé „Tisa’s“ „tief bewegt“ und mit einer lieben Einladung zu sich nach Hause auf die Spuren unserer Namensgeberin, deren Geburtstag wir wieder im Dezember mit dem alljährlichen Rezitationswettbewerb feiern werden.

Pe./Tau.

 

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