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„Stell dir vor, es ist Krieg – nicht irgendwo weit weg, im Irak oder in Afghanistan, sondern hier, in Europa, mitten unter uns.“

Diesem Gedankenexperiment stellten sich die Schüler der vier 8. Klassen und sahen im Rahmen des Projekts „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ das Klassenzimmerstück „Krieg: Stell dir vor, er wäre hier.“ von Janne Teller.

Marvin Rehbock, Ensemblemitglied des Theaters Vorpommern, bringt den Schülern des Landes seit dem vergangenen Jahr in der Rolle eines 14-jährigen Deutschen durch einfachen Perspektivwechsel nahe, wie es sich anfühlen muss, wenn man nicht in Sicherheit und Wohlstand lebt, sondern in einem Flüchtlingslager. Dort bestimmen eine schlechte Versorgung und Mobbing das tägliche Leben des Protagonisten. Weil seine Familie keine Aufenthaltsgenehmigung hat, kann er nicht zur Schule gehen, kein Arabisch lernen und keine Arbeit finden. Er fühlt sich als Mensch dritter Klasse, erlebt Ausgrenzung und Fremdenhass.

Ziel der Inszenierung ist es, das Verständnis für Flüchtlinge und Migranten zu stärken. Dafür setzt sich auch die Stiftung :do seit 2005 ein und fördert das Klassenzimmerstück. 

Den Schülern hat sehr gut gefallen, dass sie ins Schauspiel einbezogen wurden. So ist es den meisten auch gelungen, was das Stück erreichen will: sich in die Lage der Betroffenen zu versetzen und zu erfahren, wie wichtig Willkommensein und Willkommenheißen sind. Für dieses Verständnis sorgt neben Marvin Rehbock mit seiner tollen Arbeit auch unsere „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“-Gruppe um Sozialarbeiterin Steffi Boege, die diese Aufführung angeregt hat. 

Ein großes Dankeschön für diese tolle Veranstaltung geht an alle Beteiligten!   

 

 

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