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Tisa von der Schulenburg wäre in diesem Jahr am 7. Dezember 114 Jahre alt geworden. Anlässlich dieses Datums fand an der KGS Dorf Mecklenburg wieder der alljährliche Rezitationswettbewerb statt, bei dem Schüler der Klassenstufen 5-12 um die ersten, zweiten und dritten Plätze ihrer Jahrgänge wetteiferten.

Das Repertoire reichte von stimmungsvollen Herbst-, Winter- und Liebesgedichten über lange Balladen, klassische und moderne Stücke, Songtexte und Filmszenen. War im vergangenen Jahr die 10. Klasse mit lateinischen Stücken vertreten, trauten sich dieses Mal unsere Siebtklässler – und alle waren toll: liebestoll, wütend, bestürzt, nachdenklich, konzentriert, witzig. Großartige Performances!

Die Besten der Jahrgangsstufen waren Jennifer Gelinski (Kl. 5), Tim Ritter (Kl. 6), Lene Bieschke (Kl. 7), Thorge Triebe (Kl. 8), Merle Arendt (Kl.9), Leonard Derer/Lucas Wolff (Kl. 10), Julian Schulz (Kl. 11) und Alexander Knoop (Kl. 12). Die Zweit- und Drittplatzierten trennten häufig nur wenige Punkte von den Siegern, sodass sie ein ebenso großes Lob verdient haben!

Wieder einmal war der Wettbewerb ein gelungener Höhepunkt des Schuljahres und lies das Publikum staunen.

Ein großes Dankeschön geht neben den Vortragenden an all die Schüler, die das Programm musikalisch begleitet haben sowie an Frau Schleuß und die Bühnenbauer, -bildner und Helfer!

 

Pünktlich zum 1. Advent und vor voll besetztem Haus zeigten die Bläserklassen unserer Schule ihr jährlich wachsendes Können mit einem umfangreichen Melodienreigen. Unter den Augen des Bürgermeisters Herrn Tribukeit sowie der Schulleitung mit Frau Dr. Skodda, die die Begrüßungs- und Dankesworte sprach, eröffneten die Bläser der fünften und sechsten Klassen das zweistündige Programm unter der Leitung von Frau Radtke, natürlich nicht, ohne zuvor ihr - ebenso traditionelles - Probenwochenende absolviert zu haben. Dort hatten sie kräftig geübt und die stolzen Eltern, Familienangehörigen und Freunde sparten nicht mit Applaus.

Gesamtleitung und Moderation des weihnachtlich gestalteten Nachmittags lagen in den Händen von Frau Lange-Wolff, unter deren Dirigat insbesondere die Klezmer-Variationen und der Nussknacker-Swing mit Begeisterung aufgenommen wurden. Unterstützt wurde das Blasorchester der achten bis zehnten Klassen durch die Kollegen Frau Reimann, Herr Praetorius und Herr Tiede sowie durch Schülerinnen und Schüler der Abiturstufe. Mit dem Orchester- und Publikumsfavoriten "Piraten der Karibik" sowie dem "Mecklenburger Heimatlied" fand das Konzert einen stimmungsvollen Ausklang.

Für den gemütlichen Rahmen sorgten Eltern und Lehrer der 5. Klassen mit reichlich Kaffee und Kuchen. Der Förderverein war mit einem kleinen Basar vertreten, den Frau Berg und einige Kolleginnen und Kollegen liebevoll gestaltet hatten, denn ohne die umsichtige und großzügige Unterstützung unseres Fördervereins könnten viele Projekte und individuellen Maßnahmen nicht in dem angestrebten qualitativ hochwertigen Rahmen stattfinden. Bitte, bleibt und bleiben Sie uns weiterhin mit euren/Ihren Spenden erhalten!

Allen Beteiligten und ihren Angehörigen wünschen wir eine frohe Weihnachtszeit und einen gesunden Jahresausklang 2017!

Text/Fotos: Lie./Bu.

Drei Wochen hospitierte Xiaofei Li aus Chongquin in China an unserer Schule in verschiedenen Unterrichtsstunden. Ihr Ziel war es, mehr über das deutsche Schulsystem zu erfahren. Doch sie erzählte auch gern über ihr Land, wovon sich mehrere Klassen überzeugen konnten. Frau Li selbst unterrichtet an einer Schule mit über 4000 Schülern, in einer Stadt mit etwa 30 Millionen Einwohnern. Doch ihr gefiel unsere kleine Schule und vor allem die frische Luft hier. Das Interesse der Schüler und Lehrer an ihrem Land werden ihr positiv im Gedächtnis bleiben, sagt sie. Ihr sind aber auch große Unterschiede zur chinesischen Schule aufgefallen. So fand sie den Schultag hier nicht so stressig – in China haben die Schüler bis mindestens 17:30 Uhr Unterricht, die Oberstufe sogar bis 22 Uhr. Und die 12. Klasse muss auch am Wochenende den ganzen Tag in der Schule verbringen. Genauso wie deren Klassenlehrer.

Inzwischen ist sie wieder zu Hause gelandet und wir wünschen ihr möglichst viele kurze Tage und freie Wochenenden!

Text/Fotos: Sei.

 

 Schriftstellerin Erika Reichert auf den Spuren ihrer Lehrerin Tisa von der Schulenburg

Am Sonnabendvormittag lud die Schriftstellerin Erika Reichert Freunde, Lehrer der KGS „Tisa von der Schulenburg“ und Interessierte zu einem Meeting in das Foyer der Schule ein. Anlass des Besuches war u.a. eine kurze Lesung aus ihrem neuen Buch „Freie Fahrt in die weite Welt“, in dem Tisa von der Schulenburg, Namensgeberin unserer Schule, viel Platz findet.

Frau Reichert nutzte das Wochenende, um sich auf Tisas Spuren zu begeben, von der sie neun Jahre am Lyzeum in Dorsten (NRW) unterrichtet worden ist. Erste Anlaufstelle und Herberge für das Wochenende war das inzwischen zu einem Hotel umgebaute Tressower Schloss, in dem Tisa einen großen Teil ihrer Kindheit verbracht hatte.

Am Sonnabend wurden Frau Reichert und ihre mitgereisten Freunde dann von Frau Dr. Skodda, den Bürgermeistern Herr Tribukeit und Frau Kirsch, einigen Kollegen der KGS Dorf Mecklenburg, unserer Schülersprecherin Melina Marx, einigen Eltern und - zur Freude aller - von Frau Radtke mit dem Orchester Klasse 6 begrüßt. Neugierig auf die Geschichte der Schule hörten Frau Reichert und ihre Gäste vom Yamaha-Bläserprojekt und folgten Kunstlehrerin Frau Schleuß durch eine Ausstellung von Schülerarbeiten. Laut Tisa von der Schulenburg, die seit 1950 als Schwester Paula im Ursulinenkloster in Dorsten lebte und dort als Lehrerin und Künstlerin wirkte, ist Kunst nämlich „das Wichtigste, was man machen kann; sie bewegt und verändert die Menschen.“ Fr. Dr. Skodda und Frau Perten berichteten über die Traditionspflege in Hinblick auf Tisa von der Schulenburg an der KGS, dabei auch von Besuchen und dem Kontakt unserer Schule mit den Schwestern im Kloster, in dem Tisa/Schwester Paula bis zu ihrem Tode im Jahr 2001 lebte.

In Dorsten und Umgebung ist Schwester Paula, die von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem Bundesverdienstkreuz für ihr soziales Engagement und Lebenswerk ausgezeichnet wurde, eine feste und bekannte Größe. Jeder weiß, dass ihr Bruder, Fritz-Dietlof von der Schulenburg, maßgeblich an dem gescheiterten Attentat auf Hitler beteiligt war.                              

Erika Reichert hatte das große Glück, von Tisa von der Schulenburg unterrichtet worden zu sein, was sie In ihrem Buch schildert. Während der Lesung verriet sie: „Neun Jahre mit diesen hervorragenden Frauen [den Nonnen, D.P.] zu verbringen, hieß, Lebensqualität zu gewinnen“ und verabschiedete sich nach einem kleinen Imbiss in unserem Schülercafé „Tisa’s“ „tief bewegt“ und mit einer lieben Einladung zu sich nach Hause auf die Spuren unserer Namensgeberin, deren Geburtstag wir wieder im Dezember mit dem alljährlichen Rezitationswettbewerb feiern werden.

Pe./Tau.

 

Am 15.11.2017 hieß es für 55 Schülerinnen und Schüler der Gymnasien Neukloster, Schönberg, Grevesmühlen, Gadebusch und Dorf Mecklenburg: Mathematikolympiade 2017, Stufe 2.

Auch wenn der Pokal wieder nach Grevesmühlen ging, erreichten unsere acht Schüler einen fantastischen 3. Platz in der Schulwertung, darunter Lene Bieschke (Kl. 7) Platz 2, Michael Berg (Kl. 9) Platz 1 und Philipp Engel (Kl. 11) Platz 4 in der Altersklassenwertung.

Herzlichen Glückwunsch!

Im Februar können wir dann hoffentlich wieder tolle Ergebnisse verkünden, wenn es heißt: Matheolympiade, Level III.

 

Auf den 31.10.2017 konnten sich in diesem Jahr alle freuen. Sonst nur Feiertag in den neuen Bundesländern, hatten anlässlich des 500-jährigen Jubiläums der Reformation alle frei.

Martin Luther schlug seine 95 Thesen zu den Missständen der Kirche im Jahre 1517 an die Wittenberger Schlosskirchenpforte und initiierte damit die Entstehung der evangelischen Kirche.

Auch wenn dieses Datum als historisch unsicher gilt und der Reformationstag erst seit 1667 offizieller Gedenktag ist, wurde der 31.10. in diesem Jahr so groß gefeiert, dass auch die Schüler der KGS Dorf Mecklenburg ein „Reformationsprojekt“ starteten.

Bereits in den Sommerferien beriet die Fachschaft Geschichte, wie die Reformation am besten in die Köpfe der Schüler kommen könnte. Die Kollegen erinnerten sich an tolle Projekte aus früheren Jahren und entschlossen sich dazu, Schüler unterrichten zu lassen. Diese Idee kam bereits zu Themen wie „Europa“ und „Der 9.11. – ein besonderes Datum“ super bei den Schülern an und auch in diesem Jahr gab es viel positives Feedback. Die Geschichtskurse der 11. Klassen, geleitet von Frau Pabst und Frau Buchholz, bereiteten dazu für die 8., 9. Und 10. Klassen 90-minütige Unterrichtsblöcke vor. Einzelkämpfer, Pärchen und kleine Schülergruppen nutzen dann am vergangenen Donnerstag Vorträge, Comics und PowerPoint-Präsentationen, um ihre Mitschüler tiefgründig über die Reformation zu informieren.

Die 7. Klassen, die im Geschichtsunterricht noch nichts von Martin Luther gehört haben, gingen mit ihren Lehrern in die Kirche und lernten dort von der Pastorin Frau Exner Neues über ihre Kirche und die Reformation mittels Experimenten, Fragebögen und Zeichenaufgaben.

Für dieses tolle Projekt geht ein großes Dankeschön an Frau Pabst, Frau Buchholz, Frau Radtke, die Geschichtsfachschaft, Frau Exner und natürlich an die Schüler der Geschichtskurse Kl. 11!

Wir freuen uns auf das nächste Projekt!

Ra./Tau.

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